Grossmann: FPÖ sagt die Unwahrheit

Die FPÖ spricht keine Probleme an, sondern schürt Angst und spielt Menschen gegeneinander aus

Wien (SK) - Elisabeth Grossmann, SPÖ-Außenpolitik und EU-Sprecherin spricht im Zusammenhang mit den neuen Entgleisungen der Freiheitlichen von einer "inakzeptablen Strategie der Verunsicherung seitens der FPÖ." Sie wirft der Partei vor, ausschließlich mit Ausgrenzung punkten zu können. "Ich fordere die Chefetage der FPÖ dazu auf, mit diesem gefährlichen Spiel aufzuhören und Menschen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zu zeigen, dass wir nur miteinander etwas zum Besseren verändern können. Vorurteile schüren, Probleme künstlich groß reden und Sündenböcke suchen hat immer nur zu Katastrophen geführt. Die FPÖ sollte sich ihrer Verantwortung als politische Partei bewusst werden und diesem Weg den Rücken zukehren", betonte Grossmann. "Wenn sich die FPÖ hinter der Meinungsfreiheit versteckt, um mit Unwahrheiten Stimmung zu machen und dann auch noch so tut, als würde sie lediglich Probleme ansprechen ist das mehr als scheinheilig. Die schlimmsten Hassprediger in unserem Land sind immer noch die der Freiheitlichen", zeigte Grossmann auf. ****

"Es ist mir ein Rätsel, wie die FPÖ darauf kommt, jetzt Israel ins Spiel zu bringen", zeigt sich Grossmann überrascht. "Es gibt keine Beitrittsverhandlungen der EU mit Israel und es gibt kein Beitrittsansuchen Israels", stellte Grossmann eindeutig klar. Über die Gründe der FPÖ den Staat Israel bei einer europäischen Wahl zum Thema zu machen kann die SPÖ-Abgeordnete nur mutmaßen: "Entweder die Führung der FPÖ ist nicht imstande das zu verstehen, oder sie versucht durch Angst und Vorurteile WählerInnenstimmen zu gewinnen, oder sie glaubt ihre eigenen Lügen allmählich selbst." (Schluss) mo/mx

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