Grünräume - SP-Valentin: "Die Hälfte der Stadtfläche Wiens ist Grünraum"

Valentin: in welcher Stadt leben die Grünen? - 19 km2 Parkflächen, 850 Parkanlagen, 18 Prozent Wald und Förderung von Innenhof- und Dachbegrünung

Wien (SPW-K) - "Die Hälfte der Stadtfläche Wiens ist Grünfläche, 18 Prozent der Stadtfläche ist Wald und die Stadt Wien fördert Dach-und Innenhofbegrünungen seit vielen Jahren, auch das Thema Nachbarschaftsgärten ist in Wien kein neues", reagiert der Vorsitzende des Umweltausschusses, SP-Gemeinderat Erich Valentin auf absurde Forderungen des grünen Maresch, die dieser offenbar nach einem New York-Trip aufgestellt hat. "Die Stadt Wien bietet allen Wienerinnen und Wienern eine Vielzahl von Grünangeboten. Jedes Jahr werden zahlreiche neue Parks gestaltet und die Angebote weiter verbessert, damit sich alle Nutzergruppen wohlfühlen", stellt Valentin klar.

Es ist Valentin völlig unklar, in welcher Stadt die Grünen angesichts der heutigen Lamentiererei tatsächlich leben: "Wien ist weltweit berühmt für die hohe Lebensqualität, nicht zuletzt wegen der vielen Grünräume: 850 Parks, die Wälder, der Nationalpark und der Biosphärenpark Wienerwald tragen entscheidend dazu bei". Zudem gebe es mit Unterstützung der Stadt Wien auch viele Grätzlinitiativen -beispielgebend ist der Nachbarschaftsgarten in Ottakring, der Gemeinschaftsgarten Heigerlein, bei dem auf Initiative der Bezirkvorstehung Ottakring gemeinsam mit dem Verein Gartenpolylog und unter Einbeziehung der lokalen Schulen und Kindergärten ein tolles Projekt entstanden ist. Bereits das zweite Jahr gärtnern dort die Anrainerinnen und Anrainer gemeinsam. Auch im Ottakringer Huberpark gab es bereits ein derartiges Gemeinschaftsprojekt.

"Angesichts der vielen und toll gepflegten Grünanlagen ist es mehr als befremdend, die Gestaltung und Verwaltung der Parks durch die MA 42 - Wiener Stadtgärten als 'herrschaftlich' zu bezeichnen. Die Gärtnerinnen und Gärtner der MA 42 sind Tag für Tag in den Parks im Einsatz und sorgen für Sauberkeit und blühende Oasen in den Bezirken. Die Wienerinnen und Wiener lieben ihre Parks. Sie werden in die Gestaltung auch im Vorfeld einbezogen", stellt Valentin klar.

Mehr als ein Schlechtreden und Jammern sei von den Grünen auch in diesem Fall nicht zu hören, sagt Valentin. Zudem geschehe die Gestaltung der Parkanlagen und des öffentlichen Raums in enger Kooperation mit den Bezirken. "Warum gibt es in den grün regierten Bezirken keinen Gemeinschaftsgarten, aber sehr wohl im SPÖ-regierten Ottakring?", fragt Valentin.

Die heutigen Forderungen der Grünen zeugen wieder einmal von deren Uninformiertheit: Von Seiten der Stadt Wien gibt es beispielsweise auch ein breites Förderangebot für Dach- und Innenhofbegrünung, das von den Wienerinnen und Wienern auch sehr gut angenommen wird. Auch Selbsternteparzellen gibt es seit vielen Jahren, beispielsweise in Essling. "Die Stadt Wien wird auch weiterhin intensiv an der Gestaltung und am Ausbau von öffentlichem Grün arbeiten, in enger Kooperation mit den Wienerinnen und Wienern", sagt Valentin. Und was die Grünen an den wunderschönen Tulpenstreifen entlang der "Zweier Linie" störe, sei auch nicht nachvollziehbar - ein Selbsternteprojekt an einer mehrspurigen Straße im innerstädtischen Raum kann wohl nicht ihr ernst gemeinter Vorschlag sein, wundert sich SP-Gemeinderat Erich Valentin.
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