Unterreiner: Der gesetzlich vorgeschriebene Kulturauftrag wird nicht eingehalten

Kultur findet im ORF nicht statt

Wien (OTS) - "Was sich derzeit im ORF in Sachen Kultur abspielt
ist eine Schande! Da wird zuerst der Rahmenvertrag mit der Wiener Staatsoper gekündigt, sodass es zu keinerlei Übertragungen von Opern im Fernsehen mehr kommt. Fähige Kulturredakteure, wie Franz Zoglauer und Erna Cuesta wandern zum Privatsender ATV ab, der nun einen eigenen Kultursender einrichtet. Das Radiosymphonie Orchester, eines der besten Orchester der Welt, soll dem Rotstift weichen, weil es der ORF nicht verstanden hat, ordentlich zu wirtschaften - und die Kulturministerin schaut tatenlos zu", so FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Heidemarie Unterreiner.

Auf eine diesbezügliche Anfrage hätten sich sowohl die zuständige Bundesministerin für Kunst und Kultur, Dr. Schmied, als auch der Bundeskanzler dahingehend ausgesprochen, dass sie sich nicht in die Programmgestaltung des ORF einmischen wollten, merkt Unterreiner dazu an.

"Österreichische Gebührenzahler dürfen keine Kultur konsumieren. Sie werden am Abend ausschließlich mit seichten amerikanischen Serien "zugemüllt", und Kulturinteressierte müssen sich bis spät in die Nacht gedulden, wenn ihnen überhaupt etwas geboten wird. Dabei haben Übertragungen aus Salzburg, wie z.B. 2003 "La Traviata" mit 950.000 Zusehen, beweisen, wie groß das Interesse daran ist" sagt Unterreiner.

Dabei sei es die Pflicht der Politik gerade hier die Stimme zu erheben und Richtung vorzugeben. Es sei wichtig den kulturellen Reichtum Österreichs an künftige Generationen weiterzutragen und Kulturpolitiker hätten diese Wertigkeit festzusetzen. "Die Freiheitlichen sind die einzige Partei in Österreich, die sich der Bewahrung unserer Identität bewusst ist und diese auch einfordert", so Unterreiner abschließend.

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