ARBÖ: Protest gegen zu hohe Spritpreise haben gewirkt

ARBÖ-Tipp: Lieber heute als morgen tanken - Vorstöße von Wirtschaftsminister und Bundeswettbewerbsbehörde gehen in richtige Richtung

Wien (OTS) - Die Proteste des ARBÖ gegen zu hohe Spritpreise haben gewirkt. Seit Freitag ist Diesel um 2,1Cent auf 0,939 Euro zurückgefallen, Eurosuper verbilligte sich um 2,2 Cent auf 1,03 Euro. im Schnitt. "Angesichts des bevorstehenden langen Wochenendes kann man den Autofahrern nur raten, lieber heute als morgen zu tanken", rät der ARBÖ.

Als einen ersten Schritt in die richtige Richtung begrüßt der ARBÖ das Vorhaben des Wirtschaftsministers mit einer verschärften Verordnung endlich die unselige Praxis abzustellen, mehrmals am Tag die Spritpreise an Tankstellen zu verändern. "Einen Tag lang müssen die Preise mindestens halten. Wie soll man sonst die Treibstoffe vergleichen können?". Weitere Schritte sind aber nötig, drängt der ARBÖ. So sollen die Preise stets in der selben Reihenfolge vor den Tankstellen ausgepreist sein, zuerst Diesel, Eurosuper 95 und dann Normalbenzin. So lässt sich während des Autofahrens die richtige Treibstoffart leichter finden.

Positiv findet der ARBÖ ist auch das Vorhaben der Bundeswettbewerbsbehörde, die Preismeldepraxis durch Platts aus Rotterdam zu hinterfragen. "Ein wichtiger erster Schritt, dem weitere folgen müssen. Zum Beispiel ein täglicher Vergleich zwischen der Preisentwicklung an den heimischen Zapfsäulen und den Notierungen in Rotterdam. So kann man die heimischen Autofahrer vor unfairen Spritpreisen schützen und die gesamte Volkswirtschaft vor Schaden bewahren", bekräftigt der ARBÖ und bietet der Bundeswettbewerbsbehörde tatkräftige Mithilfe bei der Datensuche an.

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