Unterreiner: Salzburger Festspiele müssen Weltspitze sein

Mit der Wahl des Intendanten steht und fällt die Qualität des Festivals

Wien (OTS) - "Der nun vorliegende Dreiervorschlag für die neue Leitung der Salzburger Festspiele, welcher von einer Findungskommission vorgelegt wurde, zeigt wie die Österreichische Kulturpolitik bergab geht", so FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Heidemarie Unterreiner.

Der gesamte Besetzungsvorschlag sei eine Farce, so Unterreiner. "Es ist erschreckend, für wie dumm die verantwortlichen Politiker die Österreicher verkaufen. Da wird großartig eine Findungskommission eingerichtet, die einen Vorschlag ausarbeitet, bei dem offensichtlich ein bereits zwischen der zuständigen Ministerin Dr. Schmied und der Landeshauptfrau Dr. Burgstaller auspaktierter Intendant zum Zug kommen soll. Wen wundert es, bei den zuständigen Verantwortlichen, dass es faktisch nur Stéphane Lissner, der musikalische Leiter der Wiener Festwochen, werden kann. Diese Vorgangsweise ist für uns Freiheitlichen unakzeptabel und für das Kulturland Österreich ein Rückschritt", so Unterreiner.

Der bisherige Musikchef der Wiener Festwochen, habe ja schon bisher gezeigt, was er könne. Er habe es geschafft, den Wiener Festwochen jegliches eigenständiges Profil zu nehmen, so Unterreiner. "Sollte es, wie es scheint, Stéphan Lissner werden, so werde er die Salzburger Festspiele niemals zu dem machen, was sie eigentlich sein sollen - nämlich Festspiele auf höchstem Niveau. Die Salzburger Festspiele müssen den Anspruch Weltspitze zu sein bzw. es zu bleiben unbedingt aufrecht erhalten. Österreichs Größe und Ruhm beruht auf seinem kulturellen Reichtum. Ich fordere daher die Frau Bundesministerin für Kunst und Kultur Dr. Schmied auf, diesen Dreiervorschlag nicht zu akzeptieren und selbst die Verantwortung zu übernehmen und einen Intendanten zu finden, der den Anforderungen Salzburgs als Festivalstadt erster Güte gerecht wird", so Unterreiner.

"Bei der Wahl des Intendanten der Salzburger Festspiele sollten keine parteipolitischen Überlegungen im Vordergrund stehen, sondern es wäre notwendig und die Pflicht einer guten Kulturpolitik hier das Beste vom Besten zu bestellen, um auch den kulturellen Reichtum des Landes zu wahren und weiterzuentwickeln", so Unterreiner abschließend.

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