Kräuter: "Grüne wollen von ihrem desaströsen Zustand ablenken"

Wien (SK) - Als "missglückten Versuch, vom desaströsen Zustand in der eigenen Partei abzulenken", wertet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter die heutigen Aussagen der Grün-PolitikerInnen Glawischnig, Kogler und Lunacek. Die SPÖ werde sich in ihrer Arbeitsgruppe "Perspektiven Verteilungsgerechtigkeit" zügig, sachorientiert und umfassend dem Thema "Stiftungen" widmen. Mit ersten Ergebnissen in diesem Bereich sei im Herbst zu rechnen, hielt Kräuter am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****

Die Vorwürfe der Grünen in Richtung SPÖ-Landesorganisationen sind aus Sicht des SPÖ-Bundesgeschäftsführers geradezu grotesk. Es sei eine Selbstverständlichkeit, dass die SPÖ im Rahmen der Gesetze ihr Vermögen verwalte. Das sei aber kein Widerspruch dazu, dass sich die SPÖ in ihrer Arbeitsgruppe grundsätzlich mit der Gerechtigkeit des Steuersystems befasse.

Nicht nachvollziehen kann Kräuter die Kritik der Grünen EU-Spitzenkandidatin Lunacek im Zusammenhang mit der Einführung einer europaweiten Finanztransaktionssteuer. Lunacek renne mit dieser Forderung bei allen Parteien "offene Türen ein". Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer verwies auch darauf, dass der Spitzenkandidat der SPÖ für die EU-Wahl, Hannes Swoboda, eine Unterstützung der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament für eine neue EU-Kommission von konkreten Schritten auf dem Gebiet der Transaktionssteuer abhängig gemacht hat. (Schluss) ps

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004