Halbzeit bei europäischer Zahlungsverkehrsumstellung: Neues Video erklärt SEPA

SEPA - Zahlungsverkehr und Infrastruktur in 31 europäischen Ländern werden schrittweise vereinheitlicht - Neues Video stellt Nutzen anschaulich dar

Wien (PWK381) - Seit Anfang 2008 ist die schrittweise Umsetzung
der Single Euro Payments Area (SEPA) für den einheitlichen Zahlungsverkehr in Europa im Gange. Seither werden der Zahlungsverkehr und die Infrastruktur für Euro-Zahlungen in insgesamt 31 europäischen Ländern schrittweise standardisiert.

Neues Internet-Vido erklärt SEPA und stellt Nutzen dar

Das Austrian Payments Council (APC), das sich aus Vertretern der heimischen Kreditinstitute, der Bundessparte Bank und Versicherung in der WKÖ, des Verbandes österreichischer Banken und Bankiers und der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zusammensetzt, koordiniert die Umsetzung von SEPA in Österreich. Um den Konsumenten die Vorteile des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums näher zu bringen, sowie IBAN und BIC zu erläutern, hat das APC ein Internet-Video gestaltet.

"Wir bieten damit die Möglichkeit, sich rasch und kompakt über die wichtigsten Schritte der Umstellung zu informieren, welchen Nutzen die Kunden haben und welche Neuerungen kommen", erklärt Dr. Stefan Augustin, Direktor der Hauptabteilung Hauptkasse und Zahlungsverkehr in der OeNB. "Da SEPA sehr abstrakt wirkt, ist das Video ein Beitrag zur leichteren Verständlichkeit und eine verdichtete Information über Erleichterungen für Kunden im Zahlungsverkehr", so Augustin weiter. Zu finden ist das Video auf www.austrianpaymentscouncil.at sowie auf den Webseiten der Kreditinstitute.

Österreichs Banken bereits SEPA-fit

"Die Umstellung auf die neuen Zahlungsverkehrsinstrumente bei den österreichischen Banken läuft gut", erläutert Dr. Herbert Pichler, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): "Die intensive mehrjährige Vorbereitung erleichtert die Umsetzung. SEPA bringt Vorteile sowohl für Firmen- als auch für Privatkunden. Der Zahlungsverkehr soll damit europaweit schneller, einfacher und sicherer werden", so Pichler.

Schrittweise Umsetzung

Der erste Schritt der Umsetzung war Anfang 2008 die Einführung der SEPA-Überweisung, die für Inlands- und grenzüberschreitende Euro-Überweisungen im SEPA-Raum angewendet wird. Sukzessive sollen damit die existierenden Überweisungslösungen abgelöst werden. Der zweite Schritt mit der Einführung der SEPA-fähigen Zahlungsanweisung erfolgte Mitte 2008. Diese ersetzt bei österreichischen Geldinstituten in den nächsten Jahren nach und nach die bisherigen Zahlscheine, Erlagscheine und Euro-Standardüberweisungen. Es folgen 2009 und 2010 noch zwei weitere Schritte: das SEPA-Einzugsverfahren und die SEPA-Kartenzahlung.

BIC und IBAN für sichere Überweisungen

Ein internationaler einheitlicher Zahlungsverkehrsraum braucht nicht nur einheitliche Zahlungsverkehrsinstrumente, sondern auch einheitliche und international gültige Identifikationsmöglichkeiten für Kunden und Banken. Daher wurden die IBAN, als international gültige Kontonummer, und der BIC, als weltweit gültige Bankleitzahl, eingeführt. IBAN und BIC ersetzen im Zahlungsverkehr die bisherigen nationalen Kontonummern und Bankleitzahlen. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Bank und Versicherung
Dr. Herbert Pichler
Tel.: (++43) 0590 900-3131
Fax: (++43) 0590 900-272
bsbv@wko.at
http://wko.at/bsbv

Oesterreichische Nationalbank
Dr. Stefan Augustin
Tel: 01-40420-1008
E-Mail: stefan.augustinf@oenb.at

Austrian Payments Council
Mag. Robert Reiger
Tel: 01-505 32 80-0
E-Mail: reiger@stuzza.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0002