Berlakovich: Flexible Gemeindebusse sind umweltfreundliche und sichere Alternative zum Auto

Praxistagung "Gmoabusse - Innovative Mobilität für Gemeinden" in Neusiedl am See

Wien (OTS) - Bei der Eröffnung der heute, Montag, stattfindenden Tagung "Gmoabusse - Innovative Mobilität für Gemeinden" betonte Umweltminister Niki Berlakovich die Bedeutung alternativer Verkehrsangebote: "Das Konzept der Gmoabusse als flexibles Rufbussystem ist ein Vorzeigebeispiel für nachhaltige Projekte. Als Alternativangebot zum Autofahren leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, schaffen regionale Arbeitsplätze, stärken die lokale Nahversorgung und beleben soziale Kontakte. Sie verbinden damit optimal ökologische, ökonomische und soziale Aspekte der Mobilität". Im Rahmen der Veranstaltung zeichnete Umweltminister Niki Berlakovich gemeinsam mit Gemeindebundpräsident Bürgermeister Helmut Mödlhammer neun klima:aktiv-Projektpartner für ihre innovativen Beiträge zum Klimaschutz im Verkehrssektor aus. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Gmoabusse werden vom Lebensministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative klima:aktiv über einen eigenen Förderschwerpunkt für Gemeinden gefördert. Gmoabusse verkehren ohne fixe Fahrpläne und Haltestellen innerhalb der Ortschaften. Der Fahrgast wird nach telefonischer Voranmeldung direkt von der Haustür abgeholt und zu günstigen Tarifen ans Ziel gebracht. Neben der lokalen Bevölkerung sind die Gäste von Tourismusgemeinden eine wichtige Nutzergruppe.

"Die Unterstützung von kommunalen Klimaschutzaktivitäten ist mir ein besonderes Anliegen. Es freut mich, dass wir bereits über 100 Städte und Gemeinden, aber auch Bundesländer im Rahmen von klima:aktiv mobil als PartnerInnen für den Klimaschutz gewinnen konnten", so Umweltminister Berlakovich. klima:aktiv ist mittlerweile ein national und international anerkanntes Markenzeichen der guten Kooperation zwischen Wirtschaft, Gemeindebund, Städtebund und Lebensministerium. Mit seiner Investitionsförderung für umweltfreundliche Fuhrparks, den Radverkehr und Mobilitätsmanagements, die der österreichischen Wirtschaft zu Gute kommen, leistet klima:aktiv auch einen wichtigen Beitrag zur Konjunkturbelebung. Vor allem Klein und Mittelbetriebe profitieren besonders, da dadurch Arbeitsplätze im Inland gesichert werden können.

Die klima:aktiv Erfolgsbilanz beweist, dass gemeinsam mit über 500 Partnern - davon rund 100 Gemeinden, mehr als 300 Betriebe, 34 Tourismuseinrichtungen und 55 Schulen - über 280.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden können. klima:aktiv hat bislang 3.000 alternative Kfz gefördert sowie 80 Klimaschutzprojekte im Verkehrssektor mit 5,3 Millionen Euro unterstützt und damit 53 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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