Schreuder fordert Häupl auf: Keine Moskau-Bälle im Wiener Rathaus mehr

Nach Gewalt gegen Lesben- und Schwulenaktivisten in Moskau Zeichen setzen!

Wien (OTS) - In Moskau steigt heute nicht nur das Finale des besonders bei Lesben und Schwulen beliebten Eurovision Song Contests. Es fand auch die Slavic Pride statt, eine vom Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow untersagte Demonstration für die Menschenrechte von Lesben und Schwulen in slawischen Staaten. Diese wurde nach nur wenigen Minuten von der Moskauer Polizei gewaltsam aufgelöst. Bereits in den Jahren zuvor machte der Moskauer Bürgermeister wiederholt homophobe Äußerungen und untersagte Demonstrationen, bei denen zahlreiche AktivistInnen verletzt und verhaftet wurden.

Der Sprecher der Grünen Andersrum, Grün-Gemeinderat Marco Schreuder, fordert den Wiener Bürgermeister Michael Häupl nun auf, den alljährlich in Wien stattfindenden Moskau-Ball im Wiener Rathaus ab sofort zu stoppen: "Es kann nicht so getan werden, als wären die Städte Wien und Moskau gut befreundet. Nachdem der Moskauer Bürgermeister wiederholt die Meschenrechte von Lesben und Schwulen mit Füßen getreten hat, gilt es hier ein klares Signal zu setzen. Erst wenn auch in Moskau Menschenrechte geachtet werden, soll der Moskau-Ball wieder stattfinden", so Schreuder.

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