Glawischnig: Straches Verharmlosung der neonazistischen Vorfälle in Ebensee als Lausbubenstreich ist skandalös

Perfider Versuch des FP-Chefs Teilnehmern der Gedenkfeier Mitschuld an Attacken zu unterstellen

Wien (OTS) - "Dass FP-Chef Strache die Verharmlosung der neonazistischen Attacken in Ebensee auf Opfer des Nationalsozialismus als Lausbubenstreich bezeichnet, ist skandalös. Dass er zudem den angegriffenen Opfern der Attacke eine Mitschuld unterstellt, indem er einen Streit zwischen den Tätern und Opfern unterstellt, ist besonders perfid. Er will damit offenbar Besuchern der Gedenkfeier die Schuld in die Schuhe schieben. Dieser Versuch der Täter-Opfer-Umkehrung zeigt, dass Strache die Methoden faschistischer Rhetorik zutiefst verinnerlicht hat", kritisiert Eva Glawischnig, Bundessprecherin der Grünen, die heutigen Aussagen des FP-Chefs. Angesichts dieser Entgleisung ist es auch nicht verwunderlich, dass Strache kein Wort des Bedauerns oder der Entschuldigung gegenüber den Angegriffenen findet. - Dass Strache schließlich ausgerechnet anti-faschistische Demonstranten als 'Nazis' hinstellt, ist bei dieser Geisteshaltung nur mehr wenig verwunderlich.

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