Nach brutalem Überfall auf 82-Jährige: BZÖ sieht sich in Forderung nach Wiedereinführung von Grenzkontrollen bestätigt

Polizei sagt: "Autobahnen sind die Schlagadern der Kriminalität" - Petzner sagt: "Durch Grenzkontrollen Schlagadern der Kriminalität kappen!"

Wien (OTS) - Eine Ausländerin, der bekannt war, dass eine 82-jährige Bergbäuerin aus Wolfsberg ihre hohen Ersparnisse zuhause hatte, gab den Tipp. Die Täter, ein Rumäne und zwei Russen, fesselten und knebelten die alte Frau, durchwühlten ihr Haus und flüchteten mit einem hohen Geldbetrag. Soweit eine Zeitungsmeldung in der heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung.

Für BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner sind diese und ähnliche Meldungen sowie die Zahlen der Kriminalstatistik, die einen Anstieg der Einbrüche um fast vierzig Prozent ausweisen, Bestätigung für die Forderung des BZÖ nach Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Petzner zitiert dazu auch Manfred Schoi, Leiter der Diebstahlsgruppe im Landeskriminalamt Kärnten, der sagt: "Autobahnen sind die Schlagadern der Kriminalität. Von dort aus biegen fahrende Banden ab und sind bald in einem Viertel mit Einfamilienhäusern. Das Auskundschaften braucht meist nur Stunden. Dann schlagen die Täter zu und sind schnell wieder weg."

Petzner: "Der Wegfall der Grenzkontrollen hatte einen massiven Anstieg der Kriminalität zur Folge. Das ist Tatsache und wird von niemandem mehr ernsthaft in Abrede gestellt. Die Konsequenz kann daher nur lauten, die Grenzkontrollen wieder einzuführen." "Laut dem Schengen-Abkommen ist das auch jederzeit gesetzlich möglich", sieht der BZÖ-Generalsekretär Innenministerin Fekter gefordert.

"Es ist der Polizei und dem Innenministerium durch Statistiken und Analysen längst bekannt, welche Autobahnen und Grenzübergänge der Schlagadern der Kriminalität bilden. Es ist Österreichs Ostgrenze aber auch die Südgrenze in Richtung Italien. Dort gehören Grenzkontrollen wieder eingeführt und damit die Schlagadern der Kriminalitäz gekappt!", so Petzner.

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