Amon: Schmied misst bei Tests mit zweierlei Maß

SPÖ hat den Bezug zur Schulrealität völlig verloren

Wien, 16. Mai 2009 (ÖVP-PK) „Die äußerst nervöse Reaktion von Unterrichtsministerin Claudia Schmied und der gesamten SPÖ zum Thema Aufnahmeverfahren an den AHS zeigt, wie treffsicher unser Vorschlag ist“, sagte heute, Samstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. Es sei bemerkenswert, dass „Schmied zwar ein umfassendes Prognoseverfahren zur Leistungsfähigkeit und zur Feststellung von Begabung, Interesse und Neigung unter Einbeziehung der Volksschullehrer, der Eltern, der Lehrer der aufnehmenden Bildungseinrichtung und des Schülers selbst zwar mit einem ideologischen Reflex ablehnt, gleichzeitig aber die PISA-Tests -also die Überprüfung von Fähigkeiten von Kindern eines Jahrganges an einem einzigen Tag in nur drei Fächern und einer Kombination dieser drei - als sakrosanktes Ergebnis darstellt. Es ist wirklich bemerkenswert, dass Unterrichtsministerin Schmied offensichtlich sogar im Stande ist, daraus eine gesamte Systemanalyse abzuleiten“, so Amon weiter. ****

Die Aussendung Schmieds zeige in „erschreckender Deutlichkeit“, dass „es der SPÖ-Ministerin nicht um eine Weiterentwicklung der österreichischen Schule geht, die die Kinder bestmöglich fördert, fordert und dort abholt, wo sie zum jeweiligen Zeitpunkt stehen. Schmied versucht vielmehr, mit Brachialgewalt ein ideologisches System der Gleichmacherei zu etablieren. Wer alle Kinder gleich behandelt, hat nicht begriffen, dass Kinder eine völlig unterschiedliche und individuelle Entwicklung durchmachen“, betonte der ÖVP-Bildungssprecher. „Nur ein differenziertes Angebot und eine Vielfalt ist wirklich im Stande, Kinder optimal zu fördern und im richtigen Maße zu fordern“, so Amon.

Jedenfalls würden die Reaktionen aus der SPÖ deutlich zeigen, dass „diese offenbar den Bezug zur Realität in den Schulen völlig verloren hat und der Überschriften- und PR-Politik von Unterrichtsministerin Claudia Schmied auf dem Leim gegangen ist“, so Amon abschließend.

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