SPÖ Seiser: Orange "Brennnesselsuppen-Politik" - Teil 1

Dörfler und Co bannen Frauen an Heim und Herd und schaden pflegebedürftigen Kärntnerinnen und Kärntnern

Klagenfurt (OTS) - Die orange "Brennnesselsuppen-Politik" versetze dem Kampf um Frauenrechte und den pflegebedürftigen Kärntnerinnen und Kärntnern sowie deren Angehörigen einen Tiefschlag der Sonderklasse, so SPÖ Klubobmann LAbg. Herwig Seiser. Die geplante Wiedereinführung des Regresses für Heimkosten hätte schwerwiegende Auswirkungen auf einen Großteil der Kärntner Bevölkerung, gibt Seiser zu bedenken. Einerseits würden sich durch die mit zu tragenden Kosten viele Angehörigen die professionelle Pflege in Heimen nicht mehr leisten können und dazu gezwungen sein, diese Aufgabe selbst zu übernehmen. "Betroffen davon werden vor allem die Frauen sein, die ohnehin schon erschwerten Zugang zum Berufsleben haben, da durch die vermeintlich familienfreundliche Politik des BZÖ die Vereinbarkeit von Beruf und Familie so gut wie nicht gegeben ist", macht der SPÖ Klubobmann aufmerksam. Die orange Absicht eine gesellschaftspolitische Wende herbeizuführen, die Frauen an Heim und Herd bannen soll, sei es zur Kinder- oder Altenbetreuung, sei als beschämend und absolut überholt zu bezeichnen.

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