Mikl-Leitner zum EFW 2009: Gemeinsam die Herausforderungen meistern

Allianzen mit Regionen am früheren Eisernen Vorhang schließen

Göttweig (NÖI) - In schwierigen Zeiten - wie wir sie derzeit spüren - ist der Zusammenhalt der Regionen und ein gemeinsames Agieren wichtiger, denn je. So gilt es gerade jetzt gemeinsam die Herausforderungen, die auf den gesamten Kontinent zukommen, zu meistern. Europa und damit auch das heurige Europaforum Wachau steht heuer ganz im Zeichen wichtiger Jubiläen, nämlich dem 20-jährigen Jubiläum seit dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem 5-jährigen Jubiläum seit der großen Erweiterung.

"In diesen Jahren ist in Europa, in Österreich und auch in Niederösterreich sehr viel weiter gegangen. Gerade in den Regionen am früheren Eisernen Vorhang wurde aus Hoffnungslosigkeit und Pessimismus, Mut und Optimismus", so die Präsidentin des Europa Forums Wachau bei der Eröffnung des 14. Europaforums auf Stift Göttweig.

Trotz aller positiven Entwicklungen wissen wir, dass die "Liebe zur EU" bei Gott nicht gewachsen ist, wohl aber das Interesse an ihrem Funktionieren. Deswegen, weil es immer mehr Herausforderungen gibt, die zu groß sind, als dass ein einzelnes Land sie allein bewältigen kann. "Es gibt Themenstellungen, die nur Europa gemeinsam lösen kann. Themenstellungen, wie der Arbeitsmarkt - ganz besonders die Schaffung von Arbeitsplätzen für die Jugend, oder die künftige Finanzpolitik, die Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus, aber auch Themen, wie den Klimaschutz. All das sind Aufgaben, die uns alle angehen und die nur gemeinsam gelöst werden können", so Mikl-Leitner.

Die Regionen sind heute mehr, denn je gefragt, sich gemeinsam zu positionieren und sich gemeinsam durchzusetzen. So gilt es schon heute an die Zeit nach dem Jahr 2013 zu denken, denn dann läuft die Programmplanungsperiode und damit der Geldfluss in die Regionen am früheren Eisernen Vorhang aus. Um das zu verhindern gilt es jetzt schon mit diesen Regionen Allianzen zu schließen, um zu gewährleisten, dass es auch weiterhin Mittel für die Fortführung einer EU Regionalpolitik gibt. Uns gerade um solche Allianzen anzubahnen, ist das Europaforum Wachau ein ganz wichtiges Medium. Es freut mich daher ganz besonders, dass wir auch heuer wieder wichtige Persönlichkeiten, insbesondere aus unseren Nachbarländern, wie Deutschland, Ungarn oder Tschechien hier in Göttweig begrüßen dürfen, betont Mikl-Leitner.

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