BZÖ-Strutz: Nein zu ÖVP-Wunsch nach Bildungsselektion bei zehnjährigen Kindern

BZÖ fordert Garantiererklärung aller Parteien für den freien Bildungszugang

Wien 2009-05-16 (OTS) - Ein klares Nein kommt vom BZÖ zu den ÖVP-Plänen am Ende der Volksschule eine Bildungsselektion bei Kindern einzuführen. "Dieser ÖVP-Anschlag auf den freien Bildungszugang ist nichts anderes, als der brutale Versuch einer sozialen Selektion. Zehnjährigen mit Zwangspolitik vorzuschreiben, welche Bildung sie erhalten dürfen, ist unglaublich und der absolute Tiefpunkt der immer absurderen ÖVP-Bildungspolitik. Ich fordere ein Sprechverbot für die ÖVP im Bildungsbereich. Diese Vorstellungen sind unverantwortlich, unsozial und ungerecht", so BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz zu dem jetzt bekannt gewordenen ÖVP-Plan zehnjährigen Kindern mittels Prognose vorzuschreiben, welche Schule sie besuchen dürfen.

Während die ÖVP jede Reform im Bildungsbereich und besonders bei den Lehrern verhindere, habe sich die Volkspartei mittlerweile offenbar auf die Jugend eingeschossen. "Die Lehrer in Watte packen, aber den Schüler die Bildungschancen rauben, das ist keine bürgerliche Politik, das ist Bildungskommunismus. Das BZÖ verlangt eine Garantiererklärung aller Parteien für den freien Bildungszugang aller Kinder und Jugendlichen. Bildung muss für alle gleich zugänglich sein, deshalb Nein zur ÖVP-Selektion", so Strutz abschließend.

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