Neues Volksblatt: "Skurill" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 15. Mai 2009

Linz (OTS) - Irgendwie ist das Ganze skurill: Während SPÖ-Gesundheitsministerin Silvia Stöger mit Landeshauptmann Josef Pühringer den Spatenstich für den Zu- und Umbau des Landeskrankenhauses Bad Ischl vornimmt, wo 23,5 Millionen Euro investiert werden, versendet die SPÖ Flugblätter, in denen Stöger von der drohenden Schließung diese Spitals und aller anderen Spitäler in Oberösterreich schreibt. Im Wissen, dass mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau der oö. Krankenhäuser investiert wird.
Was soll man dazu sagen?
Alles, was man über eine solche Politik sagen könnte, wäre klagbar; also lassen wir es.
An diesem Beispiel sieht man aber, wie groß die Panik in der SPÖ nach der Enthüllung ihrer steuerschonenden Privatstiftungen auf dem Höhepunkt einer Kampagne gegen die Gier und die Reichen sein muss. Den Ausweg suchen die oö. Genossen in der Angst-Kampagne mit den Spitälern; ohne Rücksicht auf den Wahrheitsgehalt. Ohne Rücksicht darauf, dass sie den Menschen grundlos Angst machen. Und ohne Hemmungen, Unterstellungen und persönliche Untergriffe zum politischen Handwerkszeug zu machen.
Das alles tut eine Partei, die angeblich Oberösterreich in eine gute Zukunft führen will.

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