"missio" ruft zu Solidarität mit Flüchtlingsfamilien auf

Appell anlässlich des "Internationalen Tags der Familie" und Verweis auf die "Baby Feeding Centers" in der sudanesischen Hauptstadt Khartum

Wien-Khartum, 14.05.2009 (KAP) Auf das Leid unzähliger Flüchtlingsfamilien weltweit haben die österreichischen Päpstlichen Missionswerke ("missio"-Austria) anlässlich des "Internationalen Tags der Familie" (15. Mai) hingewiesen und zur Solidarität aufgerufen. In einer Presseaussendung erinnerte "missio"-Austria am Donnerstag exemplarisch an das Hilfsprogramm "Baby Feeding Centers" im Sudan, mit dem der "missio"-Projektpartner - und Diakon - Kamal Tadros in Khartum Flüchtlingsfamilien unterstützt.

Seit Beginn des Bürgerkriegs in den fünfziger Jahren sind ungezählte Flüchtlingsfamilien aus dem Süden des Landes in den Bereich der Hauptstadt Khartum gezogen und leben dort in bitterster Armut. In den "Baby Feeding Centers" werden Kleinkinder bis vier Jahren mit Nahrung und Vitaminen versorgt. Die Abstammung oder Religion der Betroffenen spielt dabei keine Rolle. Diakon Tadros, der sich nach einem erfolgreichen Berufsleben dem Dienst der Nächstenliebe verschrieben hat: "Ich wollte nicht mehr einfach zusehen, wie die Kinder vor meinem Haus sterben, weil sie zu wenig zu essen haben".

Neben der dringend notwendigen Verpflegung organisiert Kamal Tadros auch medizinische Versorgung durch ehrenamtlich praktizierende Ärzte für die Flüchtlingsfamilien. Um umfassend zu helfen und den Familien ein selbständiges Einkommen zu ermöglichen, bietet er den Eltern der Kinder überdies verschiedene Ausbildungskurse in Werkstätten an.

Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich, Msgr. Leo Maasburg, würdigte am Donnerstag den Einsatz des sudanesischen Diakons. So sei es möglich, "Familien, die alles verloren haben, ein neues Leben in Würde schenken". (Infos:
Internet: www.missio.at).

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