BZÖ-Bucher zu Post: Befürchtungen des BZÖ haben sich bestätigt

Wien (OTS) - BZÖ-Chef und Klubobmann Josef Bucher kritisiert die Pläne der Post, tausende Briefträger zu privatisieren. Das BZÖ habe bereits im Februar diese Ungeheuerlichkeit der Postführung aufgedeckt, was damals reflexartig dementiert worden sei. "Unsere Befürchtungen haben sich leider bestätigt und zeigen einmal mehr, wie diese Bundesregierung mit der Wahrheit umgeht", so Bucher.

"Immer, wenn wir berechtigte Kritik an der Vorgangsweise der Regierung üben und Missstände aufzeigen, werden diese sofort von Rot und Schwarz dementiert", sagte Bucher, der neben der Post, die AUA, ÖBB oder das Budget als Beispiele anführte.

Der BZÖ-Obmann macht SPÖ-Bundeskanzler Faymann und die zuständige SPÖ-Infrastrukturministerin Bures für diese Post-Pläne verantwortlich. "Faymann hat noch im November des Vorjahres versprochen, dass es keine Postämterschließungen geben wird. Dieses Versprechen wurde bereits mit der Ankündigung gebrochen, dass 300 Postämter zugesperrt werden. Jetzt sieht die rot-schwarze Bundesregierung auch noch tatenlos zu, wie die Briefträger zu ihrem Nachteil privatisiert werden."

Bucher verweist auf das BZÖ-Rettungspaket für die Post, das den Ausbau und die Attraktivierung der Postfilialen unter dem Dach einer Infrastrukturholding aller staatsnahen Betriebe sowie einen Schließungsstopp für die Postfilialen und die Verschiebung der Postliberalisierung auf 2013 beinhaltet. "Wir wollen ein ausreichendes Filialnetz im ländlichen Raum und motivierte Post-Mitarbeiter. Nur so ist sichergestellt, dass die Kunden zufrieden sind", so Bucher abschließend.

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