Zu der heutigen Aussendung der FSG bezüglich den Neuerungen bei der Post stellt die Österreichische Post AG klar:

Wien (OTS) - Zum Vorwurf, dass 6.000 Briefträger ihren Job verlören: Die Mitarbeiterstruktur der Österreichischen Post AG lässt diese Zahl nicht einmal in Gedankenspielen zu. Von den rund 11.000 Briefträgern der Post sind 75 Prozent unkündbar (Beamte oder Vertragsbedienstete mit Eintrittsdatum vor 1996) und weiter fünf Prozent in quasi-unkündbarer Position(Karenz oder ähnliches). Damit sind insgesamt 8.800 Zusteller kündigungsgeschützt. Unternehmen hält weiters fest, dass es nicht von Kündigungen gesprochen hat und selbst wenn man ein solches Verhalten unzulässigerweise unterstellen würde, wäre niemals ein Verlust von 6.000 Arbeitsplätzen berechenbar.

Zu: Einseitige Kündigung der Verhandlungen zu einem neuen Kollektivvertrag für Neuaufnahmen:

Die Arbeitgeberseite stellt klar, dass die derzeit laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für Neuaufnahmen von ihr nicht einseitig beendet wurden. Es gibt einen gültigen, von der Arbeitgeberseite der Arbeitnehmerseite übermittelten Kollektivvertragssentwurf für Neuaufnahmen in der Österreichischen Post AG, welcher sich vollinhaltlich an bestehenden Kollektivverträgen, die bei den Mitbewerbern der Post zum Einsatz kommen, orientiert. Die Arbeitgeberseite ist weiterhin bereit diesen Entwurf zu verhandeln.

Zur behaupteten Schließung von 1000 Postfilialen:

Es gibt keine Schließungen von Postfilialen, schon gar nicht die genannte Anzahl. Der Vorstand hat Anfang März 293 Postfilialen zur Umwandlung der Behörde gemeldet und möchte zusätzliche 150 Post.Partner Stellen in Österreich eröffnen. Das Angebot von Postdienstleistungen wird daher sogar ausgebaut.

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Österreichische Post AG
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Tel.: +43 (0) 577 67 - 22626
E-Mail: marc.zimmermann@post.at

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