Peter Haubner: Erfolg für Europäische KMU-Woche

Service-Initiative für Europas Unternehmer bringt frische Ideen

Wien (OTS) - Zum Abschluss der Europäischen KMU-Woche zieht Wirtschaftsbund-Generalsekretär Abg.z.NR Peter Haubner eine positive Bilanz: "Die Wertschätzung des Unternehmertums darf nicht vor Staatsgrenzen Halt machen. Europäische Kooperationen bringen auch kleinen und mittleren Unternehmen Vorteile, Aufträge und Innovationen."

Die KMU-Woche habe Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit geboten sich international zu vernetzen und Partnerschaften auszubauen, so Haubner: Der Wirtschaftsbund-Generalsekretär weiter:
"Die EU hat erkannt, dass die Unternehmer das Rückgrat des ökonomischen Fortschritts und des sozialen Zusammenhalts sind. Breite Unterstützung durch nationale Behörden, aber auch durch europäische Institutionen ist dabei unabdingbar."

Besonders eindrucksvoll seien die Fortschritte die die amtierende EU-Kommission seit ihrem Amtsantritt 2004 erzielt habe:
.) Verankerung des Grundsatzes zuerst an die kleinen Betriebe denken ("Think Small First") in der EU.
.) Verringerung des Verwaltungsaufwands: Die KMU werden von den vereinfachten Vorschriften und Einsparungen im Verwaltungsbereich profitieren. Die Kommission strebt an, den Verwaltungsaufwand für die Unternehmen bis zum Jahr 2012 um 25 % zu senken und dabei auch die Mitgliedstaaten einzubeziehen
.) Überarbeitete Vorschriften über staatliche Beihilfen erleichtern es den KMU, öffentliche Mittel für Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung oder Umweltschutz und andere Beihilfearten zu erhalten.
.) Zur Ermutigung von Unternehmensgründern und von Menschen, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen wollen, wurde Anfang 2009 das Austauschprogramm Erasmus für junge Unternehmer lanciert. Das Programm bietet ihnen die Möglichkeit, in einem anderen EU-Land mit einem erfahrenen Unternehmer zusammenzuarbeiten und die erforderlichen Qualifikationen für die Leitung eines KMU zu erwerben.

.) Vorschlag einer neuen Rechtsvorschrift, mit der gegen den Zahlungsverzug bei öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen vorgegangen werden soll
.) Den Mitgliedstaaten sollte es freigestellt sein, ermäßigte Mehrwertsteuersätze für lokal erbrachte Dienstleistungen zu erheben; dazu gehören auch arbeitskraftintensive Dienstleistungen, wie beispielsweise Friseurdienste, Catering-Dienste und Reparaturdienstleistungen.

Nun gelte es die Unternehmerinnen und Unternehmer auch in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten zu unterstützen. Positive Impulse wie die Europäische KMU-Woche seien erfolgreiche Beispiele für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft Europas.

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