Grandl: Was machen sie für die NÖ Bauern, Herr Waldhäusl?

NÖ Bauernbund ist der einzig ehrliche Vertreter der heimischen Landwirte

St. Pölten (NÖI) - "Was machen sie für die Bauern, Herr Waldhäusl?", fragt sich VP-Landtagsabgeordneter Franz Grandl anlässlich der Aktuellen Stunde rund um den Milchpreis. Die Antwort gab Grandl selbst: "Außer laut schreien nicht viel."

Für den VP-Landtagsabgeordneten steht fest, dass der NÖ Bauernbund der einzige ehrliche Vertreter der heimischen Landwirte ist: "Der NÖ Bauernbund unternimmt große Anstrengungen, um die rund 7.200 NÖ Milchbauern auch in der aktuellen Milchmarktkrise zu unterstützen. Mit Erzeugerpreisen von derzeit 27 bis 34 Cent/kg können nur die wenigsten Milchbauern ihre Produktionskosten decken geschweige denn ein Arbeitseinkommen erzielen." Hintergrund der Misere ist laut Grandl die Marktsituation im Vorjahr, die mit hohen Preisen die Produktion stimuliert hat, während sich der Konsum z.B. durch den Melanin-Skandal in China, rückläufig entwickelt hat. "Durch laufende Preissenkungen im Lebensmittelhandel und den europaweiten Wettbewerb der Molkereien sind in den letzten Monaten auch die Erzeugerpreise stark unter Druck gekommen", so Grandl.

Um die Marktstellung der heimischen Milchbauern zu festigen, um Erlösminderungen wenigstens teilweise auszugleichen und um zusätzliche finanzielle Einbußen zu verhindern, unterstützt der NÖ Bauernbund zahlreiche Sofortmaßnahmen:
> Absenkung des Fettfaktors bei Milch, die den Referenzwert übersteigt. Dies erspart den betroffenen, qualitätsorientierten Milchbauern etwa 12,5 Millionen Euro an Zusatzabgaben.
> Unterstützung der Interventions- und Exportstützungsmaßnahmen der EU-Kommission
> Vorziehung der Auszahlung der Agrarprämien auf den frühest möglichen Zeitpunkt

"Als mittelfristige Maßnahme zu Sicherung der Marktstellung der heimischen Milchbauern unterstützen das Land NÖ und der NÖ Bauernbund bereits seit einigen Jahren eine Aktion zur Qualitätsförderung. Dadurch waren zuletzt bereits 99 (!) Prozent der produzierten Milch in der höchsten Qualitätsklasse. NÖ ist bei der Milchqualität bundesweit führend!", weiß der VP-Landtagsabgeordnete, der selbst Landwirt ist.

Eine aufgrund der Marktmisere zum Teil geforderte "Renationalisierung der Agrarpolitik" wäre schädlich für den Agrarsektor und insbesondere für die Milchbauern. Dies deshalb, weil Österreich mit einem Eigenversorgungsgrad bei Konsummilch von 148 (!) Prozent ein bedeutender Nettoexporteur von Milchprodukten ist. Dies gilt in ähnlicher Weise auch für Rind- und Kalbfleisch sowie für Brotweizen. Angesichts einer solchen Marktstellung wären Bestrebungen zur 'Renationalisierung' schädlich für die gesamte Branche. Nachteilige Folgen wie rückläufige Produktion, Verluste von Marktanteilen auf Export- und Heimmärkten, sinkendes Einkommen aus der Produktion und Verluste von Arbeitsplätzen auf Bauernhöfen und in den Verarbeitungsunternehmen wären die Folge", erklärt Grandl.

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