1989 - 2009: 20 Jahre Fall des Eisernen Vorhanges

ORF Burgenland Programmschwerpunkt

Eisenstadt (OTS) - In den kommenden Monaten berichtet der ORF Burgenland in einem Programmschwerpunkt - in Radio, TV und Internet -über die dramatischen Ereignisse vor 20 Jahren an der burgenländisch-ungarischen Grenze und ihre weltpolitischen Auswirkungen.
Im Mai 1989 beginnt die ungarische Grenzwache den Eisernen Vorhang abzubauen. Symbolisch druchschneiden im Juni 1989 die Außenminister Österreichs und Ungarns, Alois Mock und Gyula Horn, den Stacheldraht. Parallel mit dem Abbau der Grenzsperren flüchten, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, die ersten DDR-Bürger über Ungarn nach Österreich in die Freiheit. Bis zum August 1989. An diesem Tag nutzen an die 500 DDR-Bürger ein Picknick der "Paneuropa"-Bewegung bei St. Margarethen zur Massenflucht.
Die Bilder gehen um die Welt. Später wird diser Tag oft als der Anfang vom Ende der DDR bezeichnet. Bis Ende September haben an die 50.000 DDR-Bürger über Ungarn und das Burgenland den Weg in die Freiheit angetreten. Wochen später, am 9. November, fällt die Berliner Mauer.
Der ORF Burgenland lässt in einem Programmschwerpunkt die damaligen Ereignisse und ihre Auswirkungen noch einmal Revue passieren, zeigt historisches Filmmaterial, bringt Porträts von ehemaligen Flüchtlingen und lässt burgenländische Helfer zu Wort kommen. Verantwortlich für die Gestaltung des Programmschwerpunktes sind die beiden Historiker und ORF Burgenland Redakteure Mag. Stefan Schinkovits und Dr. Anton Fennes.
Programmschswerpunkt: Mai - August auf Radio Burgenland, in Burgenland heute, 19.00 Uhr, ORF 2 und unter burgenland.ORF.at
In einem "Österreich-Bild", das am 23. August 2009 (18.25 Uhr, ORF 2) ausgestrahlt wird, schildern ehemalige DDR-Bürger ihre Erlebnisse an der ungarisch-burgenländischen Grenze. Gestalter ist Walter Reiss, der bei der Öffnung der Grenzübergänge für DDR-Bürger selbst als TV-Reporter im Einsatz war.

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