VP-Leeb: "FPÖ nimmt Moschee-Gegner in Geiselhaft"

Demagogische Hetze von Strache und Co. zu verurteilen

Wien (VP-Klub) - "Das Demonstrationsrecht ist ein Bürgerrecht. So viel steht fest. Ebenso steht fest, dass das Thema Integration in Wien eine der vielen offenen Baustellen ist, die von der SPÖ verschuldet werden. Bedauerlich ist aber, dass nun die FPÖ die Demonstranten gegen das Islamische Zentrum in der Dammstraße in Geiselhaft nimmt. Die demagogische Hetze von Strache und Co. ist auf das Schärfste zu verurteilen", betont VP-Stadträtin Isabella Leeb im Vorfeld der heutigen "Antimoschee-Demo".

"Parteipolitischer Missbrauch einer Demonstration ist sicher nicht der richtige Ansatz zum Thema Integration. Das wundert aber nicht, hat doch die FPÖ bei diesem Thema noch nie durch konstruktive Lösungsansätze geglänzt. Sie tummelt sich viel lieber auf Gemeinplätzen, baut Feindbilder auf und spielt mit den Ängsten der Bevölkerung. Es ist höchste Zeit, Abstand zu halten von demagogischen Hetzern. Es ist höchste Zeit, aufeinander zuzugehen und gemeinsame Lösungen zu finden. Ich appelliere an die Neuösterreicher und die Altösterreicher, sich nicht von der FPÖ in Geiselhaft nehmen zu lassen", so Leeb weiter. Die Errichtung eines Islamischen Zentrums könne eine Chance darstellen, Trennendes zu überwinden. Ein solches Zentrum könne ein Ort der Begegnung für alle Bürger in dieser Stadt sein. "Wenn, ja wenn nicht gegeneinander mobilisiert wird, sondern von allen Beteiligten offen und ehrlich der Dialog gesucht wird. Es mag schon sein, dass wir keine gemeinsame Vergangenheit haben - eine gemeinsame Zukunft haben wir allemal", so die VP-Stadträtin abschließend.

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