Leitner/Kadenbach: "Wer Sozialunion will, muss die SPÖ stärken!"

JG-Kucharowits erfreut über erfolgreiche Europatalks in allen NÖ Bezirken

Schwechat. (OTS) - "Wir bekennen uns zu einem gemeinsamen Europa, haben aber ein Problem mit dem jetzigen konservativen und neoliberalen Europa. Wir wollen ein soziales Europa, ein Europa der ArbeitnehmerInnen! Aber nur vom Jammern hat man nichts, deshalb haben wir als Junge Generation NÖ zum Mitgestalten in den vergangenen Wochen aufgerufen. Und viele sind diesem Aufruf gefolgt und haben bei unseren 19 Europatalks in ganz Niederösterreich mitdiskutiert und mitgestaltet. Wir alle haben dadurch dazu beigetragen, Europa in Zukunft stückweise zu bewegen, zu verändern!", so die Vorsitzenden der JG NÖ, Katharina Kucharowits, im Rahmen der Abschlussveranstaltung der höchst erfolgreichen Europatalk-Reihe in Schwechat deutlich.

Niederösterreichs Spitzenkandidatin zur EU-Wahl, LAbg. Karin Kadenbach, bedankte sich für die Veranstaltungsreihe, denn "sie trifft die Sache punktgenau: Bei den Menschen sein, mit den Menschen über Dinge reden, die sie bewegen, wie beispielsweise soziale Sicherheit, Bildung und Ausbildung". Und weiter: "Wir wollen ein Europa für die Menschen, eine Sozialunion. Und wer das will, muss die SPÖ stärken." Kadenbach strich hervor, wie wichtig es sei, dass die Politik optimale Rahmenbedingungen für die Menschen biete, denn "bei Kleinigkeiten können sich viele selbst helfen", doch in Sachen EU sei man auf eine soziale Politik für die Menschen angewiesen. Zu ÖVP-Spitzenkandidat Ernst Strasser merkte Kadenbach an: "Unser Mitbewerber war jahrelang federführend in einer Bundesregierung tätig, die Sozialabbau betrieben und den Markt vor die Menschen gestellt hat."

Rund 100 Menschen waren gekommen, um gemeinsam mit den Gastgeber-Organisationen, der Jungen Generation Niederösterreich und dem Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband (SWV) Schwechat, die Europatalks abzuschließen und in den Intensivwahlkampf durchzustarten. Unter den Gästen fanden sich auch LHstv. Sepp Leitner, LRin Karin Scheele, Hausherr NR Bgm. Hannes Fazekas, LAbg. Gerhard Razborcan, der Präsident des SWV Niederösterreich, Dir. Günther Ernst und KandidatInnen zur EU-Wahl, Michael Pieber und Gabi Ernst.

Leitner, der sich stolz auf die JG zeigte, erinnerte daran, wer uns die die Suppe eingebrockt habe, "die wir jetzt auslöffeln", nämlich die konservative Mehrheit in der EU: Die Prinzipien der Sozialdemokratie, das Einstehen für eine soziale, gerechte und solidarische Gesellschaft, seien heute genauso wichtig wie vor 120 Jahren. Gerade deswegen sei es umso wichtiger, die sozialdemokratische Fraktion massiv zu stärken. Fazekas verdeutlichte den Einfluss der EU auf Gemeinden: "Dreiviertel aller Beschlüsse auf europäischer Ebene betreffen die Gemeinde und damit direkt die Bevölkerung." In Sachen Daseinvorsorge erteilte Fazekas dem Ausverkauf von Wasser eine klare Absage. Deswegen sei es auch so wichtig, mit den Menschen in den Gemeinden über die EU zu reden und von einer besseren und sozialeren EU zu überzeugen, "denn die Politik, die in Brüssel gemacht wird, betrifft uns unmittelbar".

Jugendkandidat Michael Pieber forderte mehr Rechte für die ArbeitnehmerInnen und die Stärkung der ArbeitnehmerInnenvertretung auf europäischer Ebene, damit endlich der Mensch in den Mittelpunkt der EU gerückt werde. Gabi Ernst erklärte, dass 90 Prozent aller österreichischen Betriebe Klein- und Mittelbetriebe seien und weniger als zehn Angestellte hätten. Hier sei es notwendig Förderungen transparenter und unbürokratischer zu gestalten, damit diese schneller bei den Betrieben ankommen können.

LHStv. Leitner ist von einem guten Wahlergebnis in Niederösterreich überzeugt: "Auf der einen Seite eine eloquente, fachlich kompetente Karin Kadenbach, auf der anderen Seite Strasser - dieser Vergleich macht uns sicher! Wer eine Sozialunion mit diesen Schwerpunkten will, muss die SPÖ stärken!" (Schluss)

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