Schülerunion: Schmied muss Stellung zu BIFIE-Skandalserie beziehen

Schülerunion und Bundesschülervertretung fordern BM Schmied auf, sich von "Special Agent" Günter Haider zu distanzieren

Zeillern (OTS) - "Das BIFIE hat es einmal mehr geschafft, die Öffentlichkeit zu schockieren. Nach einer Millionenklage gegen Schüler und Schnüffelfragen sind nun Fragen aufgetaucht, mit deren Hilfe die sexuellen Vorlieben der Schülerinnen und Schüler ausspioniert werden sollen. Das ist ein ungeheuerlicher Eingriff in die Privatsphäre junger Menschen und moralisch höchst bedenklich!", zeigt sich Matthias Hansy, Bundesobmann der Schülerunion, entsetzt.

Hansy hält fest: "In den letzten Woche konnte man als neutraler Beobachter genau zwei Vorlieben des BIFIE feststellen: Die eine ist der Hang zu Klagsandrohungen gegen kritisch denkende Schülerinnen und Schüler, die andere die Tendenz des Herumschnüffelns in Dingen, die das BIFIE nichts angehen. BIFIE-Chef Haider gleicht daher eher einem "Special Agent" des Inlandsgeheimdienstes, als einem Bildungsexperten."

Bundesschulsprecher Nico Marchetti fordert Schmied auf, endlich eine klare Haltung einzunehmen: "Die Ministerin ist gefordert, endlich Konsequenzen zu setzen, denn der Ruf des BIFIE wurde in den letzten Wochen bereits genug medial beschädigt. Nur ein Rücktritt von BIFIE-Chef Günter Haider könnte die Skandalwelle vielleicht noch aufhalten und das Ansehen des BIFIE wiederherstellen."

Hinsichtlich des morgen stattfindenden Schülervertreter-Kongresses der Schülerunion in Zeillern, fordert Marchetti die Ministerin auf, "umgehend eine klare Position zu den Vorwürfen gegen den BIFIE-Chef einzunehmen und in Zukunft die Bundesschülervertretung bei etwaigen Sonderbefragungen einzubinden."

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Tel.: 0676/888 75 109; Mail: stephan.mlczoch@schuelerunion.at

Matthias Hansy, Bundesobmann der Schülerunion,
Tel.: 0676/888 75 100; Mail: matthias.hansy@schuelerunion.at

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