VSStÖ: Antisemitische Störaktionen bei Verbotsgesetz-Diskussion

Neo-Nazis verhöhnen Holocaustopfer - VSStÖ verurteilt Neo-Nazi-Störaktion aufs Schärfste

Wien (SK) - Bei einer gestrigen Podiumsdiskussion zum Thema Verbotsgesetz des VSStÖ mit Ariel Muzicant von der Israelitischen Kultusgemeinde, Gedenkdienstobmann Florian Wenninger und Autorin Nina Horaczek lachten junge Neo-Nazis im Publikum über die Opfer des Nationalsozialismus und heroisierten den Holocaust-Leugner Gerd Honsik. Der VSStÖ distanziert sich von diesem Verhalten und verurteilt es aufs Schärfste. Die immer öfter auftretenden Übergriffe von vor allem jungen Rechtsextremen, wie in Ebensee, sowie die immer offeneren antisemitischen Äußerungen erfordern eine gezieltere Auseinandersetzung der Behörden und stärkere Sanktionierung. ****

"Das Innenministerium und die Staatsanwaltschaft müssen endlich aktiv werden und verstärkt gegen Wiederbetätigung vorgehen. Wir fordern die Zuständigen auf, endlich Ermittlungen einzuleiten", erklärt Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ. Wollner weiter:
"Wir werden rechtliche Schritte prüfen und rufen auf, Zivilcourage zu zeigen und den heute stattfindenden rechten Aufmarsch gegen den Ausbau eines islamischen Gebetshauses zu verhindern".

Treffpunkt zur Gegendemonstration ist 16 Uhr vor dem Parlament. (Schluss) mb/mp

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