Frauenberger: "Verhetzungspolitik der schlimmsten Sorte"

Gegen FP-Agitation bei "Anti-Moschee" Demo

Wien (SPW) - Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger
verurteilte es auf das Schärfste, dass die Demonstration gegen den Ausbau des ATIB - Kulturzentrums in der Brigittenau heute Donnerstag von der FPÖ massiv missbraucht werde, um Hass zwischen den Menschen zu säen. Frauenberger: "Das ist Verhetzungspolitik der schlimmsten Sorte. Vielmehr noch - es ist demokratiepolitisch äußerst bedenklich, wie die FPÖ hier kein Mittel scheut, um auf dem Rücken von Menschen und ihrer Ängste Stimmenmaximierung zu betreiben." Gegen die menschenverachtenden Parolen der FP gäbe es nur eine richtige Strategie, so Frauenberger weiter, nämlich ein breites Bündnis für Integration und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Dazu bekenne sich die Wiener Stadtregierung ohne Wenn und Aber und dafür arbeite sie als Integrationsstadträtin mit aller Kraft, unterstrich Frauenberger.****

Vom Hass habe noch niemand zu keiner Zeit profitiert, im Gegenteil. Im Zentrum der Wiener Integrationspolitik stehe daher auch die Förderung des Zusammenlebens in dieser Stadt, bekräftigte sie. Grundvoraussetzung dafür seien, so die Wiener Integrationsstadträtin, selbstverständlich eine gemeinsame Sprache, Spielregeln, die für alle gleichermaßen gelten und vor allem gegenseitiger Respekt. Die Wienerinnen und Wiener wollen jedenfalls friedlich zusammenleben und das werde die Stadt auch weiterhin auf allen Ebenen aktiv unterstützen und fördern, betonte die Stadträtin. Frauenberger abschließend: "Wir machen eine Politik mit den Menschen und nicht gegen die Menschen. Dafür steht Wien, das zeichnet Wien aus und das lassen wir uns von Hasspredigern, woher auch immer sie kommen, nicht zerstören." (Schluss)

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