Spindelegger: "Entwicklungszusammenarbeit muss gesamtösterreichisches Anliegen sein"

Außenminister bei Expertenkonferenz von Bund und Ländern zur Entwicklungszusammenarbeit

Brunn am Gebirge (OTS) - "In der derzeit wirtschaftlich
schwierigen Situation ist internationale Solidarität stärker denn je gefragt. Schon die Nahrungsmittelkrise und der Klimawandel trafen die Entwicklungsländer am härtesten. Durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich die Lage weiter verschärft. Ich will daher gerade jetzt ein Signal aussenden und klar stellen, dass Österreich auch weiterhin ein verlässlicher Partner der Entwicklungszusammenarbeit bleibt", so Außenminister Michael Spindelegger bei der Expertenkonferenz von Bund und Ländern zur Entwicklungszusammenarbeit, an der neben Staatsekretär Helmut Lopatka die für Entwicklungszusammenarbeit verantwortlichen EZA-Referent/innen der österreichischen Bundesländer, die Europäische Kommission und die Österreichische Entwicklungsbank teilnehmen. Die Konferenz dient dem Informationsaustausch und der Diskussion entwicklungspolitischer Themen.

"Entwicklungszusammenarbeit muss ein gesamtösterreichisches Anliegen sein, bei dem alle Akteure - Bund, Länder, Gemeinden und Nichtregierungsorganisationen - an einem Strang ziehen. Nur dann können wir wirksame und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit leisten", so der Außenminister. Gerade das jüngste Projekt - die österreichweite Informationsausstellung über die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit - sei ein ausgezeichnetes Beispiel, wie erfolgreich die Kooperation zwischen Bund und Ländern im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit sein kann. Auch gehe es um eine verstärkte Zusammenarbeit aller beteiligten Ressorts: "Kohärenz ist essentiell. Nur wenn wir die unterschiedlichen Politikbereiche mit den Zielen der Entwicklungspolitik bestmöglich abstimmen, können die vorhandenen Mittel effizient eingesetzt werden und wir dadurch konkrete Hilfe leisten", so Spindelegger.

Der Außenminister abschließend: "Auch der Dialog mit den Nichtregierungsorganisationen ist mir ein wichtiges Anliegen. Ihr hoher persönlicher Einsatz verdient unsere volle Anerkennung. Mein Treffen letzte Woche mit Vertretern der Dachorganisationen war der Grundstein für eine fortgesetzte Kooperation."

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