FA-Rösch zu Lohn-Demo: FA demonstrierte mit den Arbeitnehmern gegen ungerechte Ausbeutung

Wien, 14-05-2009 (fpd) - An der gestern stattgefundenen Lohn-Demo, welche von fünf Gewerkschaften (GPA-djp, GMTN, Chemie, GBH und vida) organisiert wurde, nahmen selbstverständlich auch die FA teil, um gemeinsam gegen den Beutezug auf Kosten der Arbeitnehmer zu protestieren, so heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Ing. Bernhard Rösch, der sich ebenfalls auf die Straße zu den verzweifelten Menschen begab, um seiner Ablehnung gegenüber dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit Ausdruck zu verleihen.

Allerdings müssten sich die Gewerkschaften den Vorwurf gefallen lassen, dass auch sie an diesen Missständen zumindest Mitschuld tragen. Sie hätten viel zu spät gehandelt und in vielen Bereichen einfach nur zugesehen. Dies betreffe beispielsweise Lohnkürzungen, sogenannte atypische Beschäftigungsverhältnisse, Kurzarbeit, stetiger Abbau rechtlichen und sozialen Schutzes, aber auch bei politischen Entscheidungen, wie bei der Öffnung bzw. den Sonderregelungen des österreichischen Arbeitsmarktes für die Türkei und andere Niedriglohnländer hörte man von den Gewerkschaften kaum einen Mucks. Wenn Herr Tumpel gestern zur Demo ausrief, dann nur, weil gerade Arbeiterkammerwahlen im Gange seien. Denn es ist die SPÖ, die der Steigbügelhalter des schwarzen, neoliberalen Kurses auf dem Rücken der Arbeitnehmer ist. Herrn Tumpel, könne die Ausbeutung der Arbeitnehmer nämlich bis jetzt nicht wirklich gestört haben, denn man konnte, wenn überhaupt, nur halbherzige, sehr leise kritische Tönchen vernehmen, kritisiert Rösch.

Die Unternehmen müssen die Arbeitnehmer fair und anständig behandeln und auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden. Die FA habe es sich jedenfalls zur Aufgabe gemacht, die Vorgangsweise so mancher Betriebe, nämlich Profite möglichst auf dem Rücken ihrer Mitarbeiter zu machen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern, so Rösch abschließend. (Schluss) hn

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