KfV: Jeder Österreicher pro Jahr mit 1200 Euro an Unfallfolgekosten belastet

Wien (OTS) - Pro Jahr entstehen rund zehn Milliarden Euro an so genannten Unfallfolgekosten - für jeden Österreicher bedeutet dies eine Belastung von mehr als 1.200 Euro. Investitionen in die Verkehrssicherheit retten daher nicht nur Menschenleben sondern bringen auch zusätzlich eine Entlastung für die österreichische Volkswirtschaft mit sich. "Verkehrssicherheit zahlt sich also im wahrsten Sinne des Wortes aus", sagt Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

Rechnet man sämtliche Unfallfolgekosten zusammen, so bedeutet ein Schwerverletzter für die Allgemeinheit eine Belastung von knapp 320.000 Euro, ein Leichtverletzter rund 23.000 Euro. Bezahlen müssen letztendlich alle, da Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zum Teil auch in die Finanzierung der Unfallfolgekosten fließen, zum Beispiel in Form medizinischer Behandlungen und Rehabilitationen, Lohnfortzahlungen, Arbeitsunfallrenten und Verwaltungskosten. Ein Großteil der Unfälle auf Österreichs Straßen sind Alleinunfälle - ihr Anteil an allen Unfällen liegt bei 20 Prozent. Die Kosten pro Alleinunfall liegen bei etwa 237.300 Euro. Bei Alleinunfällen von männlichen Lenkern liegen die Kosten mit 268.900 Euro pro Unfall deutlich über denjenigen des weiblichen Geschlechts (164.300 Euro).

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