Tag der Familie: Rotes Kreuz hat mehr als 100 Familien vereint

Wien (Rotes Kreuz) - Vor zweieinhalb Jahren wurde das Projekt "Kompetenzzentrum Familienzusammenführung" vom Suchdienst des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) ins Leben gerufen. Die Projektmitarbeiter unterstützen Asylberechtigte bei der Suche nach ihren Verwandten und helfen ihnen über die bürokratischen Hürden bei der Familienzusammenführung. Seit Projektbeginn wurden 600 Personen beraten und mehr als 100 Familien konnten zusammengeführt werden. "Menschen auf der Flucht müssen mit dem Gefühl der Entwurzelung und dem Verlust ihrer Heimat leben. Die Trennung von der Familie ist eine zusätzliche Belastung", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des ÖRK. "Wir helfen Asylberechtigten dabei, ihre ohnehin schwierige Situation gemeinsam mit ihrer Familie zu meistern."
Um die Integration in Österreich zu erleichtern, erhalten die Familien nach erfolgter Zusammenführung einen freiwillig tätigen "Integrationsbuddy". Dieser soll die Familie mit der österreichischen Gesellschaft vertraut machen, sie durch ihre Anfangszeit in der neuen Umgebung begleiten und sie bei der Lösung von kleinen und großen Problemen des Alltags unterstützen - sei es beim Deutsch lernen, bei den Hausaufgaben oder bei Behördenwegen.

Weitere Informationen zum Suchdienst und zum "Kompetenzzentrum Familienzusammenführung" unter www.roteskreuz.at

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