Ottendorfer: Regierung stößt Klein- und Mittelbetriebe vor den Kopf

Ungleichbehandlung der Unternehmen in noch nie da gewesenem Ausmaß

Wien (OTS) - "Das heute voller Stolz von der Regierung
vorgestellte Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz (ULSG) ist die zu Papier gewordene Ungleichbehandlung der Klein- und Mittelbetriebe Österreichs", empört sich Peter Ottendorfer, SO-Stv. der Sparte Handel in der Wiener Wirtschaftskammer und freiheitlicher Bezirksrat in Ottakring, über die heute präsentierten Pläne der Regierung Betriebe ab 250 Mitarbeiter zu unterstützen. "Damit werden 80% der Unternehmen ausgegrenzt und müssen halt sehen, wo sie in Zukunft eine Finanzierung bekommen".

Nach den bisher versprochenen Konjunkturpakten, die bei den KMU trotz aller Versprechungen nicht angekommen sind und wohl auch nie ankommen werden, soll nun der Großindustrie nochmals und zwar direkt geholfen werden. Mit der versprochenen Haftungsübernahme für Kredite der Großunternehmen wird es für die Kleinen künftig sicher noch schwerer werden, leistbare Finanzierungen zu bekommen. Werden die Banken doch lieber das Geld jenen Betrieben leihen, für deren Kredite der Staat haftet.

"Es kann nicht widerspruchslos hingenommen werden, daß mit dem Geld, das die KMU als Leistungsträger der österreichischen Wirtschaft verdienen, nun die Großunternehmen und Konzerne unterstützt werden", so Ottendorfer weiter. "Es betonen zwar die Politiker stets, wie wichtig die KMU sind, aber jetzt hat man in der Regierung die Maske fallen gelassen und durch den vorliegenden Gesetzesentwurf gezeigt, wie man künftig die Unternehmen in eine Zweiklassengesellschaft aufteilen will. Der Beschluß dieses Gesetzes wird wohl einer der traurigsten Höhepunkte im Kampf des Mittelstandes gegen gesetzliche Willkür werden", schloß Ottendorfer.

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