Csörgits: Jede Lehrstelle in Österreich wird gefördert

FPÖ-Vorwürfe wieder einmal haltlos

Wien (SK) - "Es gibt in Österreich keine Lehrstelle, die nicht vom Bund gefördert wird", reagierte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits auf die haltlosen Vorwürfe von FPÖ-Themessl. Ziel der Regierung sei es, die Jugendlichen in eine betriebliche Lehre zu bringen, für jene, die dort nicht unterkommen, stehen ab Herbst 12.000 überbetriebliche Ausbildungsplätze bereit. "Es werden heuer 357 Millionen Euro in die Hand genommen, um die betriebliche, wie auch die überbetriebliche Ausbildung voranzutreiben", so Csörgits, die damit unterstrich, "dass sich die Regierung Alternativen für die Jugendlichen überlegt". Diese Arbeitsweise könne sie, Csörgits, auch der FPÖ dringend empfehlen, anstatt Unwahrheiten zu verbreiten und die jungen Menschen in unserem Land zu verunsichern.****

In Sachen Lehrstellenförderungen stellte Csörgits klar, dass nicht weniger an Unternehmensförderung für die Ausbildungsbetriebe vorgesehen sind. Ganz im Gegenteil: Im Rahmen der Basisförderung erhalten Betriebe im ersten Lehrjahr drei Monatsgehälter, im zweiten Lehrjahr zwei Monatsgehälter und im dritten Lehrjahr einen Monatsgehalt, kombiniert mit zielgruppenspezifischen Förderungen. "Betriebe, die das erste Mal ausbilden, erhalten beispielsweise eine Förderung von 2.000 Euro, weiters werden Betriebe, die Mädchen in atypische Berufe aufnehmen, gefördert. Jeder Betrieb, der zur Mitte der Lehrzeit einen qualitätsbezogenen Ausbildungsnachweis erbringt, erhält weitere 3.000 Euro pro Lehrling", stellte Csörgits klar.

"Die Bundesregierung stellt eine Reihe von Fördermaßnahmen für ausbildende Betriebe sowie eine Ausbildungsgarantie für Lehrlinge und zahlreiche Maßnahmen für junge Menschen zwischen 19 und 24 Jahren bereit", so Csörgits, die hier auf die "Aktion Zukunft Jugend" sowie die Jugendstiftung verwies. "In Summe werden über 500 Millionen Euro, soviel wie noch nie, in die Ausbildungs- und Arbeitsplatzsicherung von jungen Menschen investiert", betonte die SPÖ-Abgeordente. Die Abgeordnete machte klar, dass es sich hierbei um die Hälfte der Arbeitsmarktmilliarde handle, die durch das Engagement von Sozialminister Rudolf Hundstorfer der Jugend zu Gute komme. "Die Vorwürfe der FPÖ sind einmal mehr unbegründet, das ist bewiesen", so Csörigts abschließend. (Schluss) df

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