Heinisch-Hosek: Einkommensabhängiges Kindergeld ist ein Meilenstein in der Frauenpolitik

Ein viertes Angebot ist für die Eltern besser als 3 Angebote

Wien (OTS) - Am Rande der heutigen ersten Verhandlungsrunde
zwischen SPÖ und ÖVP zum einkommensabhängigen Kindergeld sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, dass das Projekt ein wichtiger nächster großer Schritt sei, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können und einen Meilenstein in der Frauenpolitik bedeute. Damit werde die Berufstätigkeit von Frauen gestärkt und der partnerschaftliche Weg zwischen beiden Elternteilen in der Kinderbetreuung ausgebaut, so Heinisch-Hosek weiter.

Die Ministerin sei sicher, dass es mit der neuen Variante zum Kindergeld gelingen werde, mehr Väter zu motivieren, einen Teil der Kinderbetreuung zu übernehmen. Das von Eltern oft vorgebrachte Argument, die Frau würde Zuhause beim Kind bleiben, weil sie deutlich weniger verdiene und die Familie zu große Einkommensverluste hinnehmen müsse, würde mit der geplanten neuen Regelung nicht mehr gelten. Denn der Kindergeldbezug solle ans Einkommen gekoppelt werden. 80 Prozent des Nettoeinkommens solle der Bezug ausmachen. Der Mindestbezug solle aber 1000 Euro sein, der maximale Bezug bei 2000 Euro liegen. "Der Großteil aller Eltern würde bei der Wahl des einkommensabhängigen Kindergeldes keinen Einkommensverlust haben", sagte die Ministerin.

Die Ministerin sprach sich dafür aus, mit dem einkommensabhängigen Kindergeld den Eltern ein zusätzliches Angebot zu den bestehenden 3 Kindergeldvarianten zu machen. "Ich bin überzeugt, dass ein viertes Angebot für die Eltern besser ist als 3 Angebote", so Heinisch-Hosek. Dabei verwies sie auf die sehr unterschiedlichen Lebensmodelle von Familien und machte deutlich, dass ein zusätzliches Angebot nicht mehr kosten würde.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel: (01) - 53115 - 2149
E-Mail: dagmar.strobel@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0002