Finanzportal biallo.at befragt Politiker zum Bankgeheimnis

Tulln an der Dona (ots) -

Finanzminister Pröll, Wirtschaftskammerpräsident Leitl, Grünen- Chefin Glawischnig und ÖGB-Präsident Foglar nehmen gegenüber biallo.at Stellung zum aktuellen Thema Tulln an der Donau. Das Finanzportal für Österreich, biallo.at, wollte wissen: Wer steht in der aktuellen Diskussion um das Bankgeheimnis wofür? Chefredakteur Erwin J. Frasl hat dazu führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft befragt. Für Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) gibt es "nicht nur entweder das Bankgeheimnis in der geltenden Form oder den automatischen Informationsaustausch". Der anerkannte Standard das OECD- Musterabkommen, zu dem sich Österreich vor kurzem bekannt hat, sei der Maßstab. Der automatische Informationsaustauch, wie ihn manche in der EU gerne sehen würden, ist für Pröll kein Thema: "Wir beschreiten den Weg Bankgeheimnis mit Informationsaustausch bei konkreten Anfragen aufgrund eines Verdachts auf steuerliche Unregelmäßigkeiten". So sieht das auch Erich Foglar, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes: "Die Lösung, die seitens der Bundesregierung mit der OECD getroffen wurde, ist nach Ansicht des ÖGB eine gute. Finanzbehörden haben Zugriff auf Konten ausländischer Staatsbürger, wenn ein konkreter Verdacht auf Steuerhinterziehung besteht", so Foglar. Dies meint auch Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl. Für Leitl ist das Bankgeheimnis "eine gute und schützenswerte Tradition". Leitl hält "dezidiert fest, dass der Schutz, den das österreichische Bankgeheimnis gewährt, nicht Schutz bei strafbaren Handlungen bedeutet". Ganz anders sieht das die Bundessprecherin der Grünen, Dr. Eva Glawischnig: "Zweideutige Haltungen sind letztlich schädlich". Die Republik solle schnell klare Regelungen schaffen. Das beende die Verunsicherung der Anleger und verbessere die Zusammenarbeit mit anderen Staaten. Jetzt solle das sehr emotionalisierte Thema in aller Ruhe diskutiert und überlegt werden, wo das Bankgeheimnis noch sinnvoll ist und wo es nur ein unzeitgemäßes Relikt darstellt. Die kompletten Äußerungen finden Sie unter www.biallo.at biallo.at - das Finanzportal für Österreich gibt Privatanlegern Orientierung über die Finanzlandschaft der Alpenrepublik. Unter biallo.at finden Konsumenten Anlage- und Kreditkonditionen, klare Einschätzungen und Bewertungen.

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