FA-Rösch: AK-Wahldauer verkürzen - Wahlrecht für Lehrlinge einführen

Wien, 13-05-2009 (fpd) - Die SPÖ scheine an Ignoranz und Arroganz nicht zu überbieten zu sein, wehre sie sich bereits seit Jahren gegen die FP-Forderung, das AK-Gesetz bezüglich Wahldauer endlich zu ändern. Niemand könne nachvollziehen, weshalb die AK-Wahlen ganze zwei Wochen dauern müssen - außer der SPÖ, die diese Zeit anscheinend für den Versuch benötigt, jeden einzelnen persönlich zur Wahl zu "treiben", so heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Ing. Bernhard Rösch. Die enormen Kosten dieser zwei Wochen AK-Wahl würden jedoch nicht von der SPÖ getragen, sondern vom Beitragszahler, der selbst natürlich wieder einmal nichts davon habe.

Weiters kritisiert die FA das nicht vorhandene Wahlrecht für arbeitslose Jugendliche und andere Gruppen. Hier würden von Seiten der Roten Hürden aufgebaut, die nur mit viel Mühe zu überwinden seien. Diese Menschen müssten buchstäblich um Aufnahme in die Wählerevidenz betteln. Außerdem sei es eine Unverfrorenheit, die ihres Gleichen suche, dass Lehrlinge noch immer kein Wahlrecht haben. Der Hintergrund dafür sei allerdings offensichtlich. Das Ergebnis der Statistik "So wählt die Jugend" zeige nämlich, dass junge Menschen nur sehr selten ihr Kreuz bei der SPÖ machen. Die Devise scheine demnach zu sein, wenn man nicht ROT wählt, braucht man gleich gar nicht zu wählen. Die Jugendlichen haben, trotzdem sie in Ausbildung und in der Arbeitswelt stehen und zudem die Zukunft der Arbeitnehmer stellen, absolut kein Mitspracherecht. Auch hier habe die SPÖ also eigene Ansichten der Wertigkeiten. Dies jedoch sei ein eklatanter Missstand, der sofort behoben werden müsse, kritisiert Rösch abschließend. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 794

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003