SP-Bayr: Entwicklungszusammenarbeit ist wichtiger Bestandteil unserer Außenpolitik!

Wien (SK) - "Die Vorschläge und Debattenbeiträge zur Außenpolitik aus dem rechten Lager sind derart verquer, dass man fast lachen könnte, wenn sie nicht so gefährlich wären", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, heute fest, nachdem erneut unsinnige Forderungen nach einer Herabsetzung der Entwicklungshilfegelder bei einer Pressekonferenz der FPÖ mit EU Spitzenkandidat Andreas Mölzer an die Öffentlichkeit kamen. ****

"Die Österreicherinnen und Österreicher wissen genau, wie wichtig Entwicklungszusammenarbeit ist", so Bayr, "das zeigt sich nicht nur in der hohen Spendenfreudigkeit, sondern auch in den steigenden Umsätzen von Fairtrade-Produkten, die in den Entwicklungsländern für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung statt Ausbeutung und Hungerlohn stehen. Egoismus und Profitgier haben uns die aktuelle Krise beschert - wir müssen jetzt gegensteuern und uns für eine gerechtere Welt stark machen!"

"Sogar einer weltfremden Partei wie der FPÖ müsste doch eigentlich klar sein, dass es völlig gegen unsere Interessen als ÖsterreicherInnen wäre, wenn wir uns vom Rest der Welt abschotten oder gar aus Europa quasi auskoppeln, indem wir etwa unsere EU-Beiträge halbieren, wie es Mölzer vorschlägt!", ist Bayr empört über den EU-Kandidaten. "Die Menschen müssen vor diesen Zerstörern gewarnt werden", ist Bayr überzeugt, "denn solche Aussagen sind nicht nur dumm, sondern tatsächlich gefährlich!" (Schluss) ps/mp

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