Kickl: Gewerkschaft demonstriert heute auch gegen eigenes Versagen

FPÖ einzige Partei auf Seiten der Arbeitnehmer - gegen neoliberalen Ungeist, Abbau von Schutzmaßnahmen und weitere Massenzuwanderung auf den Arbeitsmarkt

Wien (OTS) - "Eines steht fest: Die Gewerkschaft demonstriert
heute in Wien auch gegen ihr eigenes Versagen in den letzten Jahren", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär und Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl angesichts der am Mittwoch stattfindenden Lohn-Demo. "Die Arbeitnehmer sind an der Krise nicht schuld, aber sie sollen offenbar weiterhin die Zeche zahlen", so Kickl. Es sei allerdings ein Sündenfall der verantwortlichen Gewerkschafter gewesen, nicht schon viel früher energisch gegen die Belastung der arbeitenden Bevölkerung in Österreich und gegen Lohnkürzungen und Abbau von Schutzmaßnahmen protestiert zu haben. "Das strukturelle Ungleichgewicht wurde unter Gusenbauer und wird jetzt unter Faymann weiter ausgebaut, weil man den neoliberalen Kurs ohne Wenn und Aber einfach mitträgt", betonte der freiheitliche Arbeitnehmersprecher.

Während die ÖVP federführend bei der Belastung der Arbeitnehmer sei, wäre die SPÖ im Grunde der Beitragstäter. Beide hätten den Kurs des Sozialabbaus über Jahre und Jahrzehnte mitgetragen. Zusätzlich hätten sie auch den Maßnahmen aus Brüssel, die teilweise eindeutig gegen die Interessen der Arbeitnehmer gerichtet seien, keinerlei Widerstand entgegengesetzt. "Ganz im Gegenteil: SPÖ und ÖVP haben jeden neoliberalen Unsinn innerhalb der EU noch verteidigt und gerechtfertigt", so Kickl weiter.

Beide hätten unter dem Schlagwort "Flexicurity" versucht, den österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Nachteile atypischer Beschäftigungsverhältnisse auch noch schmackhaft zu machen. Ein weiterer Kardinalfehler sei, dass man den Arbeitsmarkt weiterhin für Zuwanderung sperrangelweit offenhalte. Dabei müsse in Zeiten der Krise der Schutz des heimischen Arbeitsmarktes oberste Priorität haben.

Die FPÖ sei in Wahrheit die einzige Partei auf Seiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Um die Kaufkraft der Österreicher endlich zu stärken, bedürfe es gerechter Löhne und weiterer steuerlicher Entlastungen. "Außerdem müssen die Österreicher vor weiterem Lohndumping durch Zuwanderer geschützt werden. Auch in diesem Punkt wäre eine klare Position der Gewerkschaften hoch an der Zeit", schloss Kickl.

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