BZÖ-Warmuth: AK-Chef bestätigt Versagen der SPÖ-Sozialpolitik

Ragger arbeitet an Aufbau neuer Strukturen

Klagenfurt (OTS) - "Die Aussagen des Präsidenten der AK Kärnten Günther Goach, der einen raschen Ausbau der mobilen Pflegeangebote fordert, bestätigen das Versagen der SPÖ-Sozialpolitik der vergangenen Jahrzehnte in Kärnten. Tatsächlich fehlen komplett Pflege-Überbrückungsbetten für Personen, die aus dem Krankenhaus raus müssen, aber noch eine Übergangspflege brauchen. Es fehlen über 50 Kurzzeitbetten, und es fehlen Tagesstätten für die Unterstützung der Pflege zuhause. Landesrat Christian Ragger arbeitet an einem Konzept, damit diese Mängel behoben werden. Dabei wird es kurzfristige Maßnahmen geben, und vor allem auch eine längerfristige Strategie", betont die Familien- und Generationensprecherin des BZÖ Kärnten, LAbg. Wilma Warmuth.

Warmuth zeigt auch einen merkwürdigen Widerspruch auf: In Salzburg habe die SPÖ selbst einen teilweisen Pflegeregress in ihren Richtlinien für die "Sozialhilfe Seniorenheime" aufgenommen, ohne dass jemand dagegen protestiert hätte. Aber in Kärnten lehnten SP-Vertreter, wie Goach und LAbg. Beate Prettner ähnliche Überlegungen ab. Warmuth: "Was in Salzburg gute rote Politik ist, ist in Kärnten plötzlich böse orange Politik. Hier fehlt jede ernsthafte Diskussionskultur, das ist reine Parteipolitik ohne jede Glaubwürdigkeit. Ich kann Kollegin Prettner auch beruhigen. Wenn der teilweise Regress wieder kommt, wird er in jedem Fall geringer sein, als ihn seinerzeit die SP-Verantwortlichen jahrzehntelang umgesetzt haben."

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