Königsberger-Ludwig kritisiert Kärntens Rückzieher bei Heim-Kosten

Weiterer Beweis für rückschrittliche, diskriminierende und frauenfeindliche Politik

Wien (SK) - Als "rückschrittlich, diskriminierend und frauenfeindlich" kritisierte die SPÖ-Behindertensprecherin, Ulrike Königsberger-Ludwig, Kärntens Plan, den Regress für außerhäusliche Pflege wiedereinzuführen und die häusliche Pflege für daheim Betreute der Pflegestufe fünf zu fördern. "Mit dieser rückschrittlichen Sozialpolitik trifft der Kärntner Landeshauptmann wieder einmal die Frauen, die offenbar die Zeche für die peinliche Schuldenpolitik zahlen sollen", so Königsberger-Ludwig am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst und verwies auf Aussagen des Landeshauptmannes, in denen er Frauen empfahl, sich wieder vermehrt um Familie, Heim und Herd zu kümmern. *****

Kärnten will gerade die häusliche Pflege für PatientInnen der Pflegestufe fünf und somit höchsten Pflegestufe fördern. "Das ist ein völlig falscher Weg, Angehörige sind in diesem Fall einer enormen Belastung und Überforderung ausgesetzt, diese PatientInnen brauchen professionelle Hilfe", so die SPÖ-Behindertensprecherin. Königsberger-Ludwig empfiehlt Kärnten einen Blick über die Landesgrenzen. Denn wie bereits bekannt wurde, ist Kärnten das einzige Bundesland, das den Regress wieder einführen will, der österreichweit mit Jahresbeginn abgeschafft worden ist. "Ein weiterer peinlicher Beweis dafür, dass Kärnten nicht wirtschaften kann", so Königsberger-Ludwig abschließend. (Schluss) df

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