Siemens in Niederösterreich

Starker Partner der regionalen Wirtschaft

St. Pölten (OTS) - Der Umsatz von Siemens in Niederösterreich betrug im Geschäftsjahr 2008 (01.10.2007-31.09.2008) rund 160 Mio. EUR. Der Auftragseingang liegt bei rund 180 Mio. EUR. Heute wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in der Siemens Niederlassung St. Pölten auch das Advantage Operation Center (AoC) präsentiert. Diese neue Gebäudeleittechnikzentrale ist eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit der Überwachung und Steuerung von angeschalteten Gebäuden und steuert aus St. Pölten derzeit bereits über 200 Gebäude fern.

"Siemens konnte sich als guter Partner der niederösterreichischen Wirtschaft mit hoher regionaler Wertschöpfung im Markt erfolgreich behaupten. In Niederösterreich setzen wir besonders auf das Gebäudemanagement. Deshalb freut es mich besonders, das Advantage Operation Center in St. Pölten eröffnen zu können. Dort werden innovative Ideen mit dem hohen Know-how von Siemens im Bereich Gebäudetechnik zur Verbrauchsoptimierung von Gebäuden eingesetzt. Eine Besonderheit ist, dass das AoC dem gesamten Cluster CEE als zentrales Steuerungssystem zur Verfügung steht. Damit wird von St. Pölten aus ein wichtiger Beitrag zur Energieoptimierung und Klimaverbesserung im gesamten Cluster geleistet", so Brigitte Ederer, Vorsitzende des Vorstandes der Siemens AG Österreich.

Für Klima und Komfort: Neue Gebäudeleittechnikzentrale in St. Pölten

In der Gebäudeleittechnik eines Gebäudes laufen alle wichtigen Informationen und Bedienungsfunktionen zusammen, beispielsweise die Steuerung und Regelung der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen oder die Überwachung von Verbrauchen wie zum Beispiel Öl, Gas, Elektrizität und Wasser. Mit Hilfe dieser zentralen Schaltstelle kann die Funktion von Anlagen zentral überwacht und beeinflusst werden, um damit einen hohen klimatischen und funktionalen Komfort im Gebäude sicherzustellen und beispielsweise den Verbrauch von Energie und Wasser zu optimieren.

Das AoC bietet die Möglichkeit, diese Aktivitäten nicht nur lokal in jedem einzelnen Gebäude, sondern zentral ferngesteuert für eine Vielzahl von Gebäuden durchzuführen. Geschultes Fachpersonal kann dabei sowohl Gebäude fernüberwachen, um dem Personal vor Ort wichtige Informationen zu liefern als auch Objekte ferngesteuert optimieren. Darüber hinaus liefert das AoC Energieberichte für einzelne Gebäude und kann auch Benchmarkanalysen mit anderen vergleichbaren Objekten durchführen. Das AoC nutzt dafür siemensweit vorhandene Systeme wie die zentrale Energy Monitoring Controlling Solution. Derzeit sind bereits über 200 Gebäude mit der Siemens Gebäudeleittechnikzentrale verbunden. Das AoC wird in Zukunft aber nicht nur für Gebäude aus Österreich sondern für den gesamten Cluster CEE als zentrales Steuerungssystem zur Verfügung stehen. Die Anschaltung über 100 Gebäude aus Ungarn ist geplant, weitere aus Kroatien folgen in Kürze.

Neue Brennwerttechnologie von Siemens Österreich für die größte Schule Europas

Die HTL Mödling wurde von Siemens Österreich mit dem modernsten, europaweit einzigartigen gebäudegeführten "Offgas recuperator" System ausgestattet - mit der dadurch gewonnen Energieeinsparung könnten rund 30 Einfamilienhäuser beheizt werden. Eine der Maßnahmen, die von Siemens zur Energieoptimierung der HTL Mödling durchgeführt wurden, ist ein Abgaswärmetauscher für den Heizkessel der Schule, durch den die Abwärme des Rauchgases effizient genutzt werden kann. Im Zuge einer Energiesparoffensive der Bundesregierung werden Gebäude der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) energetisch von Siemens optimiert. Die HTL Mödling ist eine der 38 niederösterreichischen Bundesschulen in diesem Gebäudepool, deren gemeinsame Energiekosten bei 2,5 Millionen Euro pro Jahr liegen. Durch die technischen Maßnahmen von Siemens kann jährlich rund ein Viertel der Kosten gespart werden. Außerdem werden die SchülerInnen zur Sicherung der Nachhaltigkeit durch das Motivationsprogramm ENOA (EnergieOase) von Siemens geschult.

Innovatives Lifecycle-Modell für die FH St. Pölten

Siemens zeichnet gemeinsam mit einem Konsortium für Errichtung, Ausstattung, Finanzierung und den Betrieb der Fachhochschule in St. Pölten verantwortlich. Für die Auftragsvergabe entscheidend waren die "Lebenszykluskosten". Sie berücksichtigen neben der günstig angebotenen Leasingfinanzierung auch die anzubietenden Errichtungskosten, die Aufwendungen für Instandhaltung und technische Betriebsführung sowie die Kosten für den Energieverbrauch des Gebäudes über einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren nach Übergabe. Angeboten wurde von dem Konsortium ein umfangreiches Paket, das nicht nur die Investition zum gegenwärtigen Zeitpunkt optimal umsetzt, sondern auch Leistungen bis zu Reinigungs- und Schneeräumungsarbeiten für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren nach Übergabe inkludiert. Dabei ist nicht nur die einmalige Finanzierung und Umsetzung von Interesse, sondern auch die Optimierung der Betriebsführung über den gesamten Zeitraum hinweg.

Innovative Medizintechnik von Siemens in Niederösterreichs Krankenhäusern

Siemens ist einer der führenden Anbieter von Produkten und Lösungen für die Medizintechnik. CT- und MR-Systeme von Siemens sind weltweit mit großem Erfolg im Einsatz und werden ständig weiterentwickelt. So wurde im Waldviertelklinikum Krankenhaus Horn im Zentralen Radiologischen Institut eine moderne Angiographie-Anlage installiert. Diese Anlage erlaubt die Darstellung der menschlichen Gefäße in 3D zur Erkennung von Gefäßerkrankungen.
Für das Krankenhaus Mödling lieferte Siemens einen Somatom Dual Source Computertomographen (CT) inklusive Containeranbau. Bei diesem CT handelt es sich um den weltweit ersten Computertomographen mit zwei Röntgenröhren. Damit kann die effektive Dosis bei einer Herzuntersuchung im Vergleich zur konventionellen Computertomographie bedeutend gesenkt werden.
Im Krankenhaus Baden erfolgte die Lieferung eines Siemens Magnetresonanztomomgraphen (MR) Magnetom Avanto mit Containeranbau. Mit der MR-Technologie lässt sich untersuchen und visuell darstellen, was Wasser enthält. Mit MR wird deshalb eine wesentlich bessere Auflösung bei der Darstellung von Weichteilen erreicht, zum Beispiel des Gehirns oder der Muskeln.
Weiters beauftragte das Krankenhaus Krems das Unternehmen Siemens mit der Gesamtdigitalisierung der Röntgenabteilung und der angeschlossenen und untersuchungsanfordernden Abteilungen.

Siemens Bacon baut und modernisiert Gebäudetechnik von Krankenhäusern
Für das Krankenhaus Mistelbach liefert die Siemens Bacon Elektroinstallationen sowie Brandmeldeanlagen. Das Projekt befindet sich in der Endphase, die Fertigstellung ist für Ende Juli 2009 geplant. Im Krankenhaus Zwettl wurden insgesamt fünf Operationssäle sowie der Zubau einer Intensivstation und eines Aufwachbereiches von Siemens Bacon übernommen. Die Fertigstellung erfolgte Ende 2008.

Verbundene Intelligenz - Siemens-Leittechnik im Dampfkraftwerk Dürnrohr

Der Siemens Sektor Energy wurde 2007 mit der Erneuerung der leittechnischen Einrichtungen im Kraftwerk Dürnrohr Block 1 beauftragt, die Fertigstellung erfolgte im Herbst 2008. Das Dampfkraftwerk Dürnrohr besteht aus zwei Kraftwerksblöcken mit einerseits 405 MW und andererseits 352 MW. Beide Blöcke wurden mit dem neuen Leittechniksystem Siemens Power Plant Automation T3000 (SPPA-T3000) ausgerüstet. Die Erneuerung der Systeme erfolgte in beiden Blöcken gleichzeitig. Unter Leittechnik versteht man die Intelligenz in einem Kraftwerk. Hier laufen alle Lösungen zur Optimierung von Betrieb, Instandhaltung und Management der Anlagen zusammen.
Die neueste Entwicklung von Siemens in diesem Umfeld - SPPA-T3000 -wurde konzipiert, um alle Aufgaben der Kraftwerksautomatisierung zu erfüllen: Turbinenregelung, Kesselregelung einschließlich Kesselschutz, Hilfs- und Nebenanlagen sowie die Integration von Systemen anderer Lieferanten.

Siemens und EVN als starke Partner in Niederösterreich

Der Siemens Sektor Energy erhielt den Auftrag, das Umspannwerk Amstetten mit der ersten 110 kV SF6-Schaltanlage im Netz der EVN auszustatten. Weiters verlängerte Siemens mit der EVN den Rahmenvertrag über die Wartung und Lieferung von SF6-isolierten Schaltanlagen für die kommenden Jahre.
Außerdem wurde Siemens mit der Lieferung und Montage einer eine 3,2MW Energieversorgungsanlage beauftragt. Der Auftrag enthält die Lieferung und Montage von Trafo´s, Mittel- und Niederspannungsanlagen sowie Stromschienen für das Unternehmen Georg Fischer Automobilguss in Herzogenburg.

Forschergeist in niederösterreichischem Kindergarten

Im Geschäftsjahr 2008 bot Siemens österreichischen Kindergärten durch Forscherkisten ein ganzheitliches Konzept für wissenschaftliche Themen an. Diese "Minilabore" sollten Kindern ab vier Jahren mit altersgerechten Experimenten einen spielerischen Zugang zu Phänomenen und Zusammenhängen aus Naturwissenschaften und Technik vermitteln. Kleine ForscherInnen konnten damit unter der Aufsicht von PädagogInnen 45 verschiedene Versuche selbst durchführen. Die Forscherkisten, die aus zwei großen Holzkisten bestehen, enthalten Materialien zum Entdecken und Experimentieren über Elektrizität, Schall, Farbe, Luft und Wasser. Dazu gehören unter anderem Lampenfassungen, Glühlampen, Kabel, Lebensmittelfarbe, Kristalle zur Lichtbrechung, Natronpulver, Reagenzgläser und Luftballons. In St. Pölten wurde eine Forscherkiste durch Mag. Josef Kolarz-Lakenbacher, Vorstand der Siemens-Niederlassung St. Pölten und Landesrat Wolfgang Sobotka an die Vorschulklasse der International School St. Pölten vergeben.

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Rückfragen & Kontakt:

Harald Stockbauer
Konzernsprecher
Siemens AG Österreich
Tel.: 051707 26006
E-Mail: harald.stockbauer@siemens.com

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