Industrie zu Liquiditätsstärkung: Finanzminister zündet Turbo für Unternehmenssicherung und Arbeitsplätze

IV-Präsident Sorger: 10 Mrd.-Paket Impuls zur Überwindung von Liquiditätsengpässen in Leitbetrieben und Investition in Zukunft von Arbeitsplätzen in Paradeunternehmen

Wien (OTS) - (PdI) Mit dem heute von Finanzminister Josef Pröll, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Staatssekretär Andreas Schieder präsentierten "Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz" wird die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt für viele österreichische Leitbetriebe und ihre hochqualifizierten Mitarbeiter gesetzt, die ohne Selbstverschulden massiv von der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise getroffen sind. "Mit der raschen Einführung von staatlichen Haftungen für Unternehmenskredite setzt die Bundesregierung, in dieser Frage unter der professionellen Führung des Finanzministers, ein starkes und wohl ausgewogenes Zeichen im Kampf um Arbeitsplätze und den Erhalt österreichischer Unternehmen", betonte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Dr. Veit Sorger. "Die kompetente Führungsrolle des Finanzministers in dem hochprofessionell abgewickelten Prozess, der zum heutigen Vorschlag bzw. Begutachtungsentwurf geführt hat, ist dabei ebenso erfreulich, wie die sachorientierte Zusammenarbeit zwischen den Koalitionspartnern. Eine Erkenntnis, die für die noch kommenden wirtschaftspolitischen Prüfungen ein gutes Vorzeichen sein sollte", ergänzte IV-Generalsekretär Mag. Markus Beyrer. Besonders wichtig ist, dass die Beschlussfassung im Parlament noch im Juni und das Inkrafttreten noch im Juli angestrebt wird. Damit sollten die Unternehmen noch im Sommer die ersten Anträge stellen können. Entscheidend dafür wird eine rasche Abklärung mit der Europäischen Kommission sein.

Die Industrie hat schon seit längerem auf die Notwendigkeit der Schaffung von staatlich garantierten Instrumenten zur Überwindung von Liquiditätsengpässen in österreichischen Unternehmen hingewiesen. Mit dem heute vorgestellten Modell, dessen Mittel aus dem Bankenpaket umgewidmet werden, wird sichergestellt, dass betriebswirtschaftlich "gesunde" Unternehmen in der Krise die Chance erhalten, weiter an ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu arbeiten. IV-Präsident Sorger: "Die Bundesregierung zeigt damit Verantwortung und wirtschaftspolitische Kompetenz in einer für das Österreich der 2. Republik noch nicht gekannten wirtschaftlichen Situation". Entscheidend sei ferner, dass durch die von Wirtschaftsminister Mitterlehner präsentierten Maßnahmen im AWS, dafür gesorgt werde, dass zwischen den über die Kontrollbank abgewickelten Maßnahmen im Rahmen des Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz und den Maßnahmen für KMU, keine Lücke entstehe.

Die Industriellenvereinigung hob insbesondere hervor, dass mit dem heute vorgestellten Paket auch "Wettbewerbsgleichheit" für österreichische Unternehmen - insbesondere gegenüber Deutschland, wo sich ein ähnliches Paket in Umsetzung befindet - hergestellt werde. "Wir entscheiden heute durch unsere Maßnahmen, ob wir gestärkt aus der Rezession gehen. Mit dem Liquiditätsstärkungspaket der Bundesregierung verbessern sich die Chancen für österreichische Leitunternehmen und ihre Mitarbeiter erheblich. Ohne Zweifel wurde durch Finanzminister Pröll und seinem Staatssekretär Schieder in dieser Frage ein Turbo für Unternehmenssicherung und Arbeitsplätze gezündet", schloss IV-GS Markus Beyrer.

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