Wiener Grüne kritisieren medizinische Versorgung an Schulen

Wiener SchülerInnen seien gefährdet

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch kritisierten die Wiener Grünen die medizinische Versorgung an den Wiener Schulen. Die "Verletzung des Datenschutzes" an Schulen habe die Wiener Grünen für das Thema medizinische Versorgung an Schulen sensibilisiert, so GR Sigrid Pilz. Dabei wurde nun ein "weiterer alarmierender Missstand" bekannt, so die Gesundheitssprecherin. Die "Notfallboxen", die an jeder Schule für lebensrettende Maßnahmen zur Verfügung stehen sollen, seien in "desolatem" Zustand.

"state-of-the-art"-Notfallausstattung unumgänglich

Nachdem SchulärztInnen mit diversen Impfungen, die auch zu allergischen Reaktionen führen können, betraut sind, müsse zur sofortigen Behandlung eines möglichen Schockzustandes eine "state-of-the-art"-Notfallausstattung zur Verfügung stehen. Laut Pilz sei das mit den derzeitigen "Notfallboxen" nicht gegeben. Denn diese beinhalten schlecht verwahrte, aber auch teilweise abgelaufene oder kaputte Ampullen und Medikamente, die für Kinder nicht zugelassen seien. Die Wiener Grünen fordern daher, eine medizinischen Notfallausstattung, die den internationalen Leitlinien entspricht, aber auch eine Verbesserung der infrastrukturellen Ausstattung sowie regelmäßige Schulungen der SchulärztInnen.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Telefon: 01 4000-81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/. (Schluss) bon

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