Swoboda: Juncker statt Barroso?

Sozialdemokratie verlangt soziale Neuorientierung der Kommission

Wien (SK) - "Wenn die Meldungen stimmen, dass die französische Finanzministerin die Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes ablösen soll, so mag das durchaus ein Schritt nach vorne sein. Was aber nicht toleriert werden kann, ist dass sich Kommissionspräsident Barroso schon vor den EU-Wahlen die Zustimmung durch solche Manöver zu einer weiteren Amtsperiode 'erkauft'", so der SPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahlen, Hannes Swoboda, am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Das ist ein Grund mehr, Barroso nicht zu wählen", unterstrich Swoboda. ****

"Wir brauchen an der Spitze der Kommission ein Signal für die Erneuerung und nicht für das Festhalten am Alten", bemerkte der Vizepräsident der SPE-Fraktion, denn selbst die Konservativen hätten bessere Kandidaten als Barroso, etwa den Luxemburger Premier Jean Claude Juncker. "Die europäischen SozialdemokratInnen bleiben dabei -für uns gibt es kein Weitermachen wie bisher. Wir verlangen eine soziale Neuorientierung und die ist mit Barroso nicht möglich", so Swoboda abschließend. (Schluss) sw

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