Der perfekte Mensch?

Anerkannte Arbeitsunfälle nach Körperregionen

Wien (OTS) - Vor 500 Jahren hat Leonardo da Vinci die perfekten Proportionen des menschlichen Körpers dargestellt. Betrachtet man aber die von Arbeitsunfällen betroffenen Körperregionen, verschieben sich die Proportionen gewaltig. Die am häufigsten von Arbeitsunfällen betroffenen Körperteile sind die Hände mit knapp 42 %: Dabei schneiden sich die Erwerbstätigen am häufigsten in die Finger der linken Hand. Überproportional betroffen sind auch die Beine (18 %) und der Kopf (13 %). Weit abgeschlagen mit einer Verletzungsrate von nur 0,3 % ist hingegen der Hals. Im Sinne des Idealbildes von da Vinci rät die AUVA, auf die überdurchschnittlich gefährdeten Körperregionen besonders gut aufzupassen.

Alle Infos über die Soziale Unfallversicherung: www.auva.at

Anm. Die Infografik ist auf Anfrage auch als CMYK-JPEG- und Indesign-Datei verfügbar.

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen Versicherte Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeu¬gung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007 rund 60 Mio. Euro investiert.

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AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
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