Doppelter Beinbruch in Namibia - ÖAMTC holte Motorradfahrer nach Österreich zurück

15.000 Euro für Krankenhausaufenthalt und Rückflug mit Begleitarzt vom Club übernommen

Wien (OTS) - Walter V. aus Ansfelden wollte gemeinsam mit seiner Frau eine mehrwöchige Motorradtour durch Namibia unternehmen. Am 25. April ging die Reise los. Bereits wenige Tage später beendete ein Sturz mit dem Motorrad die geplante Tour. "Was danach folgte, war mehr Abenteuer, als man sich normalerweise von einer Afrikareise erwartet", berichtet Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

Der verunfallte Ansfeldner und seine Frau wurden - allein auf weiter Flur - von einem deutschsprachigen Farmer geborgen. Der brachte die beiden auf seine Farm, wo sie dann auch übernachteten. Am nächsten Tag wurde der Oberösterreicher samt Motorrad auf einen Pickup geladen. Damit ging es dann rund 500 Kilometer über eine Schotterpiste nach Windhoek. Dort wurde in einer privaten Klinik ein doppelter Beinbruch bei Walter V. diagnostiziert. In einer sofortigen Operation wurde das Bein verschraubt und verplattet. Gleich nachdem der Anruf von Walter V. im Nothilfezentrum des ÖAMTC eingelangt war, wurde ein Arzt nach Windhoek entsandt. Dieser stellte die Transportfähigkeit von Herrn V. fest. Daraufhin wurde der Patient mit hochgelagertem Bein in Begleitung seiner Frau und des Arztes nach München geflogen. Dort wartete bereits ein Krankenwagen für den weiteren Transport nach Hause.

Walter V. hat vor Reiseantritt einen Weltreise-Krankenschutz des ÖAMTC abgeschlossen. Daher werden die Kosten für den Transport und den Privatklinikaufenthalt in der Höhe von 15.000 Euro vom Club übernommen. Der Weltreisekrankenschutz für Fernreisen ist ein Ergänzungsprodukt zum ÖAMTC-Schutzbrief.

Seit 50 Jahren der beste Reiseschutz für Clubmitglieder

Der ÖAMTC-Schutzbrief bedeutet seit mittlerweile 50 Jahren Soforthilfe in Österreich und in allen Reiseländern in Europa, auf allen Mittelmeerinseln und in allen Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Ganz gleich, ob man mit dem eigenen Auto, mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug unterwegs ist.

In den vergangenen 50 Jahren wurden 260.000 Pannenhilfen im Ausland geleistet und 180.000 Fahrzeuge in eine Werkstatt abgeschleppt, 65.000 Fahrzeugrückholungen im Ausland durchgeführt, 80.000 im Inland. 60.000 Menschen wurde eine Rückreise in einem Mietwagen ermöglicht, rund 25.000 verletzte oder kranke Personen von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe nach Hause gebracht.

Mittlerweile werden jährlich über eine Million Schutzbriefe an die ÖAMTC-Mitglieder ausgegeben. 2,5 Millionen Österreicher sind mit einem Schutzbrief des Clubs abgesichert. Informationen zum ÖAMTC-Schutzbrief sowie zum Weltreisekrankenschutz findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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