Millionen Hühner leiden für Barilla

VIER PFOTEN warnt vor in Nudeln versteckten Käfigeiern

Wien (OTS) - Der große Nudelhersteller Barilla verwendet ausschließlich Eier aus Käfighaltung. Als Antwort auf eine VIER PFOTEN Umfrage zum Thema "Versteckte Käfigeier in Nudeln" bekannte sich Barilla zu Eiern aus Käfighaltung. Dafür werden über zwei Millionen Hühner in enge Käfige gepfercht.

Direktor Giorgio Beltrami von Barilla erklärte, dass sein Unternehmen jährlich 700 Millionen Eier in seinen Nudeln verarbeitet. Um so viele Eier zu produzieren werden 2.300.000 Hühner in Legebatterien gehalten. Barilla rechtfertigt den Einsatz von Käfigbatterie-Eiern nicht nur mit dem niedrigeren Preis. Barilla könne auch nur bei jenen Betrieben für gesunde und saubere Eier garantieren, die ethische Normen aus dem Jahr 1987 und gesetzliche Mindeststandards an Käfighaltung aus dem Jahr 1999 erfüllen.

Eine EU-Grundlagenstudie wies 2006 nach, dass gerade bei Käfighaltung besonders häufig Infektionen wie Salmonellen auftreten. Seit 1.1.2009 ist in Österreich die Haltung von Hühnern in Käfigen verboten. Österreichs größte Nudelhersteller "Wolf" und "Recheis" produzieren bereits seit Jahren Käfigei frei.

"Auch große Nudelhersteller können auf Eier aus Käfighaltung verzichten", erklärt Johanna Stadler-Wolffersgrün von VIER PFOTEN. "Wir fordern Barilla daher auf, künftig ihre Eier aus Betrieben mit alternativer Haltung zu beziehen und bis dahin die Herkunft ihrer Eier klar zu kennzeichnen."

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Kampagnenleiter VIER PFOTEN
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