Technopolstandort Wiener Neustadt wird ausgebaut

Bohuslav: Forschung und Entwicklung bringen neue Jobs

St. Pölten (NLK) - "Das Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) Wiener Neustadt wird aufgrund des wachsenden Platzbedarfs um rund 4.000 Quadratmeter an vermietbaren Labor- und Büroflächen erweitert", sagte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav gestern, 12. Mai, zu dem auf ihre Initiative hin von der NÖ Landesregierung gefassten Beschluss, das Großprojekt am Technopolstandort Wiener Neustadt mit 6 Millionen Euro aus der Regionalförderung zu unterstützen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 16 Millionen Euro, in Betrieb gehen soll der Zubau im ersten Halbjahr 2010.

Die Vergrößerung ist in Form eines viergeschossigen Zubaus an das bereits bestehende TFZ-Gebäude geplant. In den Neubau werden die beiden Pilotlabore "Ofi" und "Oncolab" einziehen, die sich mit den Forschungsschwerpunkten "Oberflächen" und diagnostische Verfahren für die Krebserkennung beschäftigen. Weiters sind Erweiterungsflächen für die Akademie der Wissenschaften, das Kompetenzzentrum für Elektrochemie und die Forschungs- und Entwicklungsgruppe des Austrian Research Centers vorgesehen. Außerdem ist eine rund 400 Quadratmeter große Laborfläche für eine weitere Expansion des Kompetenzzentrums für Tribologie geplant.

"Dieses Projekt bringt Berufschancen für bis zu 150 hoch qualifizierte Wissenschafter", betonte Bohuslav. Das Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt sei bereits in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut worden, erst im März 2008 habe man einen Zubau für das Kompetenzzentrum für Tribologie mit neuen Forschungslabors eröffnet. Die Erweiterung wirke aber nicht nur äußerst positiv auf den Technopolstandort Wiener Neustadt, sondern auch auf die gesamte Forschungslandschaft Niederösterreichs, so die Landesrätin abschließend.

Das TFZ Wiener Neustadt umfasst Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen und die Projektentwicklungsgruppe für das Krebsforschungs- und Therapiezentrum MEDAustron. Die Forschungsschwerpunkte sind Materialien, Verfahrens- und Prozesstechnologie, Medizin-Technik, Sensorik-Aktorik sowie Oberflächen.

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