Telekom Austria Group: Ergebnis für das 1. Quartal 2009: Fokus auf Free-Cashflow-Absicherung trotz des schwierigen Marktumfeldes - TEIL 4

Wien (OTS) - Wien, 13. Mai 2009 - Die Telekom Austria Group (VSE:
TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute das Ergebnis für das 1. Quartal 2009 mit Ende 31. März 2009.

Sonstige Ereignisse

Mit Stichtag 2. Jänner 2009 hat die Nationalbank der Republik Weißrussland entschieden, dass sich der Umrechnungskurs des weißrussischen Rubels an einem Währungskorb von US-Dollar, Euro und russischem Rubel orientieren wird. Zwischen dem Bilanzstichtag per 31. Dezember 2008 und Ende März 2009 wurde der weißrussische Rubel gegenüber dem Euro um ca. 21% abgewertet. Derzeit wird daran gearbeitet Maßnahmen zu setzen, um die Effekte der Abwertung auf die Ergebnisse zu reduzieren.

Basierend auf der Genehmigung durch den Aufsichtsrat wurde am 14. Jänner 2009 eine weitere Tranche des Stock-Option-Programms an berechtigte MitarbeiterInnen zugeteilt.

Am 21. Jänner 2009 verlautbarte die Telekom Austria Group, dass ihre Tochtergesellschaft Telekom Finanzmanagement GmbH eine Benchmark-Anleihe mit einem Volumen von 750 Mio. EUR erfolgreich platziert hatte. Die siebenjährige endfällige Anleihe wird mit 6,375% p.a. verzinst.

Die Telekom Austria Group wurde informiert, dass der Anteil von Capital Research and Management Company per 28. Jänner 2009 23.750.887 Aktien oder 5,16% der ausgegebenen Aktien betrug. Nach österreichischem Recht ist ein Unternehmen zur Veröffentlichung verpflichtet, wenn der Anteil eines Aktionärs einen bestimmten Wert (z.B. 5%) über- oder unterschreitet.

Am 2. März 2009 trat Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic als Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria Group und als Vorstandsvorsitzender der mobilkom austria AG mit 31. März 2009 zurück. Er übernahm die Position als Vorstandvorsitzender bei VimpelCom in Russland.

Am 5. März 2009 wurde Dr. Hannes Ametsreiter vom Aufsichtsrat mit 1. April 2009 zum Nachfolger von Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic als Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria Group sowie zum Vorstandsvorsitzenden der mobilkom austria AG bestellt. Dr. Hannes Ametsreiter leitet weiterhin das Festnetz-Segment. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Finanzvorstand Mag. Hans Tschuden führt er die Telekom Austria Group.

Im 1. Quartal 2009 wurden elf Cross-Border-Lease Transaktionen vorzeitig beendet. Dafür wurde einerseits ein Aufwand in Höhe von 7,1 Mio. EUR erfasst, andererseits wurde der diesen Transaktionen zugeordnete abgegrenzte Nettobarwertvorteil in Höhe von 8,2 Mio. EUR aufgelöst. Die Gesellschaft hat daher einen Zinsertrag in Höhe von 1,1 Mio. EUR realisiert. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung dieser Transaktionen haben sich die Eventualverbindlichkeiten auf 259,0 Mio. EUR reduziert.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im April 2009 wurde eine weitere Cross-Border-Lease Transaktion vorzeitig beendet. Daraus resultierend musste die Gesellschaft 0,6 Mio. EUR bezahlen und löste gleichzeitig den dieser Transaktionen zugeordneten abgegrenzten Nettobarwertvorteil in selber Höhe auf. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung dieser Transaktionen haben sich die Eventualverbindlichkeiten um 23,5 Mio. EUR reduziert.

Die Telekom Austria Group wurde informiert, dass der Anteil von UBS AG in Zürich per 27. März 2009 29.559.356 Aktien oder 6,43% der ausgegebenen Aktien betrug. Der Anteil von Capital Research and Management Company per 7. April 2009 war 46.059.136 Aktien oder 10,01% der ausgegebenen Aktien.

Die Regulierungsbehörde hat beschlossen, die Terminierungsentgelte gegenüber dem 2007 angekündigten Zeitplan zu senken. Die Terminierungsentgelte aller österreichischen Mobilkommunikationsanbieter werden rückwirkend per 1. Juli 2008 auf ein einheitliches Niveau von 5,72 Cent reduziert und damit an jenen Wert angeglichen, den mobilkom austria schon per 1. Jänner 2008 implementiert hat. Zusätzlich wird das einheitliche Terminierungsentgelt aller österreichischen Mobilkommunikationsanbieter von 5,72 Cent auf 4,50 Cent per rückwirkend per 1. Jänner 2009 gesenkt.

Darüber hinaus hat die österreichische Regulierungsbehörde einen Entwurf für einen neuen Gleitpfad zur Reduktion des einheitlichen Terminierungsentgelts für alle Mobilkommunikationsanbieter auf 2,01 Cent bis 1. Jänner 2011 veröffentlicht. Ausgehend von 4,50 Cent sieht der Entwurf eine Kürzung von 0,62 Cent im Juli 2009 und weitere Reduktionen um denselben Betrag alle sechs Monate vor.

Am 30. April 2009 hat die Gesellschaft 25,1% der Anteile an der DSA BeteiligungsGmbH für einen Kaufpreis von einem Euro im Segment Festnetz erworben. Zusätzlich hat sich die Gesellschaft ein Optionsrecht auf weitere 25% zu einem Optionspreis von 0,5 Mio. EUR gesichert. DSA halt 100% an der Data Systems Austria AG & Co KG, einem österreichischen Anbieter von integrierten Business-Software Lösungen, Hardware und IT-Infrastruktur.

Weitere Informationen

Eine detailliertere Darstellung des Finanzergebnisses für das Geschäftsjahr 2008 finden Sie im entsprechenden Bericht auf der Telekom Austria Group Website unter:
http://www.telekomaustria.com/ir/zwischenergebnisse.php

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