BZÖ-Warmuth: Die "Alles-Gratis-Politik" der SPÖ gehört korrigiert

Ältere Menschen wollen möglichst lange zu Hause bleiben

Klagenfurt (OTS) - "Man wird unter allen Personen, die im Pflegebereich tätig sind, kaum jemanden finden, der nicht das fatale Signal des jetzigen Systems beklagt: Wenn Angehörige ihre pflegebedürftigen Eltern zu Hause mit Unterstützung der Hauskrankenhilfe versorgen, müssen sie dafür bezahlen, wenn sie die Eltern ins Heim geben, ist das kostenlos. Dieser Fehler im System, den die SPÖ verursacht hat, gehört endlich korrigiert." Mit diesen Worten unterstützt die Familien- und Generationensprecherin des BZÖ Kärnten, LAbg. Wilma Warmuth, die Pläne von Soziallandesrat Christian Ragger. Statt der undifferenzierten Alles-Gratis-Politik der SPÖ, die damit auch Ungerechtigkeiten geschaffen habe, gehe es um eine flexible Vorgangsweise, die auch dem Wunsch von älteren Menschen entspreche, möglichst so lange daheim leben zu können, bis es nicht mehr ohne Heim gehe.

Wenn für ältere Menschen mit niedriger Pflegstufe der Weg ins Heim gewählt werde, obwohl auch eine Pflege zu Hause noch möglich wäre, sei ein Kostenbeitrag der Angehörigen zu überlegen. In allen Fällen einer schweren Gebrechlichkeit, bei denen eine Pflege zu Hause nur schwer möglich sei, falle weiterhin kein Regress mehr an. "Ich begrüße die von Landesrat Ragger geplanten Verbesserungen für die Pflege zuhause, wie einen zusätzlichen Bonus bei der Hauskrankenhilfe für höhere Pflegestufen und eine Ausweitung des Angebots von Tagesstätten und Kurzzeitbetten", so Warmuth abschließend.

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